Detailansicht
Fate, chance and determinism
the forces unleashed on Thomas Hardy's fictional world
Sarah Frühwirth
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Margarete Rubik
DOI
10.25365/thesis.21247
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29898.70034.317465-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Diplomarbeit hat es sich zum Ziel gesetzt, die Auswirkungen der Konzepte Zufall, Schicksal und Determinismus anhand von drei ausgewählten Romanen von Thomas Hardy zu untersuchen. Das erste Großkapitel bietet einen einleitenden Überblick über die wissenschaftlichen und philosophischen Theorien, die Thomas Hardys Werdegang als Autor geprägt haben und deren Einfluss sich auch in den in dieser Diplomarbeit behandelten Romanen nachweisen lässt. Es ließ sich feststellen, dass Thomas Hardys Weltansicht nicht einer konsistenten Lebensphilosophie entspricht, sondern sich vielmehr aus einem breiten Spektrum korrelierender, teilweise jedoch auch einander widersprechender, Theorien zusammensetzt. Auch in den drei besprochenen Werken "Tess of the D’Urbervilles", "The Return of the Native" und "Far from the Madding Crowd" wird ein Zusammenwirken von verschiedenen Kräften fassbar, deren kunstvolles Wechselspiel einen glücklichen oder tragischen Ausgang der Geschichte zu bedingen scheint. Alle drei Romane weisen eine Vielzahl an Anspielungen auf die oben genannten Konzepte auf. Doch obwohl alle Protagonisten der besprochenen Werke mit den Kräften Zufall und Schicksal und genetischem bzw. umweltbedingtem Determinismus in mehr oder minder gleichem Ausmaß konfrontiert werden, sind nicht alle Charaktere gleichermaßen zum Scheitern verurteilt. Anhand von Vergleichen ließ sich feststellen, dass der freie Wille von Hardys Protagonisten, obgleich dieser vom Wirken universaler Kräfte eingeschränkt zu sein scheint, keineswegs annulliert ist. Obwohl schicksalsträchtige Ereignisse, unglückliche Zufälle und soziale und umweltbedingte Einflussfaktoren das Leben von Hardys Protagonisten oftmals aus den Fugen geraten lassen und weitreichende Komplikationen nach sich ziehen, konnte aufgezeigt werden, dass individuelle Persönlichkeitsmerkmale schlussendlich das Schicksal von Hardys Protagonisten entscheiden.
Abstract
(Englisch)
After an in-depth discussion of the scientific and philosophical influences Thomas Hardy’s novels display and an outline of his conception of tragedy and his supposedly fatalistic attitude towards life, this thesis provides a careful analysis of the novels “Tess of the D’Urbervilles”, “The Return of the Native” and “Far from the Madding Crowd”, which will be divided into subchapters, each of which is going to focus on specific scientific and metaphysical forces like Fate, Chance or Determinism that interfere with the protagonists’ fates, with the ultimate goal of finding out if the three novels under consideration essentially contain the same potential for pastoral happiness and what forces ultimately determine the individual’s demise or success in Thomas Hardy’s fictional world.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Thomas Hardy Chance Fate Determinism Pessimism Tess of the D'Urbervilles The Return of the Native Far from the Madding Crowd
Schlagwörter
(Deutsch)
Thomas Hardy Zufall Schicksal Determinismus Pessimismus Tess of the D'Urbervilles The Return of the Native Far from the Madding Crowd
Autor*innen
Sarah Frühwirth
Haupttitel (Englisch)
Fate, chance and determinism
Hauptuntertitel (Englisch)
the forces unleashed on Thomas Hardy's fictional world
Paralleltitel (Deutsch)
Schicksal, Zufall und Determinismus in ausgewählten Romanen von Thomas Hardy
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
152 S.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Margarete Rubik
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.97 Texte eines einzelnen Autors
AC Nummer
AC10694279
Utheses ID
19007
Studienkennzahl
UA | 343 | | |
