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(Auf)Gefangen zwischen Geben und Nehmen
Gratiskonsum als Anknüpfungspunkt für Interaktionen, Kommunikation und Kooperation
Petra Gmeindl
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Gabriele Weichart
DOI
10.25365/thesis.21290
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29386.80275.698361-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die Existenz von Lebensmitteltafeln in einem Land wie Österreich scheint mittlerweile nicht mehr so ungewöhnlich zu sein wie 1999, als die Wiener Tafel ihre Pforten erstmals öffnete. In den Medien wird das Tafelgeschehen vor allem dahingehend thematisiert, dass die Lebensmittel einerseits nicht im Müll landen und andererseits der Versorgung einer bestimmten Klientel dienen. Ausgehend von einer teilnehmenden Beobachtung an einer exemplarisch gewählten Ausgabestelle der Team Österreich Tafel soll in dieser Arbeit transparent werden, auf welche Weise eine solche karitative Institution von Menschen, die als armutsgefährdet oder arm bezeichnet werden, in Anspruch genommen wird. Das Besondere dieser Lebensmitteltafel ist die etwas abgeschiedene Lage in einer Kleinstadt. Die regelmäßige Nutzung steht der einmaligen/seltenen Nutzung gegenüber, wobei hier die regelmäßigen Besucherinnen und Besucher der Tafel im Vordergrund stehen. Der Fokus dieses Diplomarbeitprojektes liegt darauf, wer die Nutzerinnen und Nutzer sind, wie dort Lebensmittel (nicht) weitergegeben und (nicht) angenommen werden und wie der soziale Raum gestaltet ist. Außerdem zeigt die vorliegende Studie auf Basis der erhobenen qualitativen Daten, die durch eine Verweildaueranalyse ergänzt werden, dass die sich dort herausbildende Tafelgemeinschaft einer ständigen Veränderung unterliegt, eben weil sie sich in ihrer Zusammensetzung immer wieder verändert.
Abstract
(Englisch)
Today the idea of the austrian “Lebensmitteltafeln” (organisations for free food distribution for people in need) seems to be not as strange as in 1999, when the “Wiener Tafel” first started to distribute food for free to people in need. The media coverage mainly transports the consequence that the not wasted food permits to help these people. The starting point of this research was a participant observation at an exemplary “Lebensmitteltafel” of the “Team Österreich Tafel”. The paper shows how people in need scope with the offered possibilities of this special place in a small town. The frequent visiting of the “Lebensmitteltafel” is the opposite strategy to a singular (an infrequent) visiting. The focus of this paper is to question who the people frequently using this place are, how they give (don’t give) and take (don’t take) the offered food, and how this social room gets its typical form. In addition the qualitative data shows – supported by a survival analysis – the ever-changing community of the people at this special “Lebensmitteltafel”.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
poverty risk needs ethography gift consume "Lebensmitteltafel" survival analysis
Schlagwörter
(Deutsch)
Armutsgefährdung Bedürfnisse Ethnographie Gabe Konsum Lebensmitteltafel Survival Analyse
Autor*innen
Petra Gmeindl
Haupttitel (Deutsch)
(Auf)Gefangen zwischen Geben und Nehmen
Hauptuntertitel (Deutsch)
Gratiskonsum als Anknüpfungspunkt für Interaktionen, Kommunikation und Kooperation
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
101 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Gabriele Weichart
Klassifikationen
73 Ethnologie > 73.06 Ethnographie ,
73 Ethnologie > 73.45 Einzelne soziale Gruppen, Außenseiter, Randgruppen
AC Nummer
AC09446877
Utheses ID
19043
Studienkennzahl
UA | 307 | | |
