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Pharmakologisches Screening einer neu synthetisierten Substanz (IL349) an isolierten Organen von Meerschweinchen
Danijela Jerkovic
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Betreuer*in
Christian Studenik
DOI
10.25365/thesis.21421
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29300.08781.732565-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Das Ziel dieser wissenschaftlichen Arbeit war die in-vitro Untersuchung von der Substanz IL 349, welche am Department für Medizinische/Pharmazeutische Chemie der Universität Wien, neu synthetisiert wurde.
Die verwendete Testsubstanz wurde in den Konzentrationen von 1 μmol/l, 3 μmol/l, 10 μmol/l, 30 μmol/ und 100 μmol/l an fünf isolierten und anschließend präparierten Organen von Meerschweinchen getestet. Hierbei handelte es sich um folgende Organe: Aorta descendens, Arteria pulmonalis, Musculus papillaris, Atrium cordis dexter und Ileum terminalis.
Am Atrium cordis dexter sollte auf eine negativ oder positiv chronotrope Wirkung geprüft werden, während beim Musculus papillaris der Einfluss der Testsubstanz IL 349 auf die Inotropie getestet wurde.
Um die Wirkung auf glattmuskuläre Organe aufzuzeigen, wurden weitere Versuche an der isolierten Aorta, Arteria pulmonalis und am isolierten terminalen Ileum durchgeführt. Hier wurde ein vasodilatatorischer bzw. spasmolytischer Effekt erwartet.
Um auswertbare und reproduzierbare Ergebnisse zu erhalten, wurden pro Organ mindestens vier Versuche durchgeführt.
Auf die glattmuskulären Organe, Aorta und Arteria pulmonalis, zeigte die Testsubstanz eine starke vasodilatierende Wirkung, während der spasmolytische Effekt am Ileum terminalis schwächer ausgeprägt wurde.
Bei den Versuchen an der Aorta war eine kontinuierliche Abnahme der Kontraktionskraft bereits ab der ersten verwendeten Konzentration ersichtlich, wobei der EC50-Wert bei 36,7 μmol/l erreicht wurde.
Die erste signifikante Abnahme der Kontraktionskraft der Arteria pulmonalis wurde erst nach dem Zusetzen von 30 μmol/l Testsubstanz IL 349 registriert. Ein EC50-Wert konnte auch hier ermittelt werden und betrug 34,5 μmol/l.
Beim Ileum terminalis konnte eine stetige Abnahme der Kontraktionskraft festgestellt werden. Ein EC50-Wert konnte hier aber nicht erreicht werden.
Die Testsubstanz zeigte eine starke negativ chronotrope Wirkung am Atrium cordis dexter, wobei der EC50-Wert schon bei 16,5 μmol/l erreicht wurde.
Beim Musculus papillaris kam es zu einer schwachen negativ inotropen Wirkung und hier konnte keine EC50 ermittelt werden.
Da eine deutliche Wirkung an der isolierten Aorta descendens zu erkennen war, wurde im zeiten Teil dieser Arbeit ein möglicher Wirkmechanismus getestet. Dazu wurde ein KATP-Kanalblocker, Glibenclamid, in zwei verschiedenen Konzentrationen verwendet.
Aus allen durchgeführten Versuchen kann geschlossen werden, dass die dilatierende Wirkung der Testsubstanz IL 349 zumindest teilweise durch die Öffnung der ATP-abhängigen Kaliumkanäle zustande kommen könnte.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Papillarmuskel rechter Vorhof terminales Ileum Aorta Arteris pulmonalis Glibenclamid Kontraktionsmessunge
Autor*innen
Danijela Jerkovic
Haupttitel (Deutsch)
Pharmakologisches Screening einer neu synthetisierten Substanz (IL349) an isolierten Organen von Meerschweinchen
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
III, 85 S. : Ill., graf. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christian Studenik
Klassifikation
44 Medizin > 44.40 Pharmazie, Pharmazeutika
AC Nummer
AC09588582
Utheses ID
19153
Studienkennzahl
UA | 449 | | |
