Detailansicht
Pharmakologisches Profil einer neu synthetisierten Verbindung (MAH 27 HCI) an isolierten Organen von Meerschweinchen
Ahmed El-Gamal
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Betreuer*in
Christian Studenik
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29459.28096.467365-9
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
In dieser wissenschaftlichen Arbeit ging es um die in vitro- Untersuchung von einem am Department für Medizinische/Pharmazeutische Chemie der Universität Wien synthetisierten Testsubstanz und zwar das MAH 27 HCl. Diese wurde in den Konzentrationen 1 µmol/l, 3 µmol/l, 10 µmol/l, 30 µmol/l und 100 µmol/l an 5 verschiedenen Organen (Arteria pulmonalis, Atrium dextrum, Aorta, Musculus papillaris und das terminale Ileum)von Meerschweinchen analysiert.
Mithilfe des Musculus papillaris wurde eine eventuelle positive oder negative inotrope Wirkung untersucht, während beim Atrium dextrum der Effekt der Testsubstanz auf die Chronotropie getestet wurde. Bei den restlichen Präparaten, welche die glattmuskulären Organe waren, wurde die Wirkung von MAH 27 HCl auf die Kontraktionskraft genauer untersucht.
Für eine repräsentative Aussage war es wichtig mindestens 4 Versuchsreihen pro isoliertes Organ durchzuführen.
Am Papillarmuskel zeigte die Testsubstanz eine eindeutige negative inotrope Wirkung, jedoch wurde der EC50 Wert hier gar nicht erreicht.
Beim Vorhof zählte man die Schläge pro Minute. Durch die Zugabe der Testsubstanz nahm die Zahl der Schläge stetig ab. Bei 11,6 µmol/l wurde hier ein EC50 Wert erreicht.
Am Darm wurde auch eine spasmolytische Wirkung gezeigt, während es bei der Aorta und der Pulmaonalarterie zu einer schwachen vasodilatierenden Wirkung kam.
Der EC50 Wert liegt beim Darm bei 13 µmol/l, bei der Aorta beträgt der Wert 54,5 µmol/l und bei der Pulmonalarterie hat er einen Wert von 61,2 µmol/l.
Dadurch dass beim terminalen Ileum die stärkste Abnahme der Kontraktionskraft beobachtet wurde, verwendete man dieses Organ auch zur Untersuchung des Wirkmechanismus der Testsubstanz MAH 27 HCl. Dazu verwendete man Glibenclamid.
Im zweiten Teil der Diplomarbeit wurde der Wirkmechanismus genauer am Ileum terminales untersucht. Mit dem Glibenclamid blockierte man den ATP-abhängigen Kaliumkanal.
Wie schon oben erwähnt, ist die relaxierende Wirkung vom MAH 27 HCl vermutlich nicht durch die Öffnung des ATP-abhängige-Kalium-Kanals entstanden. Daher sind für die Untersuchung eines möglichen Wirkungsmechanismus noch weitere Versuche nötig.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Papillarmuskel rechter Vorhof Aorta Arteria pulmonalis terminales Ileum Kontraktionsmessung Schwefelwasserstoff
Autor*innen
Ahmed El-Gamal
Haupttitel (Deutsch)
Pharmakologisches Profil einer neu synthetisierten Verbindung (MAH 27 HCI) an isolierten Organen von Meerschweinchen
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
62 S. : Ill., graf. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christian Studenik
Klassifikation
44 Medizin > 44.40 Pharmazie, Pharmazeutika
AC Nummer
AC09588572
Utheses ID
19318
Studienkennzahl
UA | 449 | | |
