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Sturzerkennungsmethoden im Vergleich
Gerhard Schiemer
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport
Betreuer*in
Arnold Baca
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.21611
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29194.18931.671659-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Kurzfassung: Sturzerkennungssysteme zählen zu der stark wachsenden Sparte der sogenannten „Altersgerechten Assistenzsysteme“ und rücken in Zeiten des demographischen Wandels immer mehr in den Mittelpunkt. Unterschiedlichste Methoden werden zur Detektion angewandt und werfen die Frage nach den Einsatzgebieten auf. Jedes System hat bestimmte Vor- beziehungsweise Nachteile und sollte auf die Bedürfnisse der Zielperson abgestimmt sein. Dies könnte durch eine Kombination mehrerer Systeme ermöglicht werden und so die Anwenderakzeptanz erhöhen. Ein von der Firma Spantec GmbH in Kooperation mit der Universität Wien entwickelter Falldetektor wurde auf die Grenzen seines Anwendbarkeitsspektrums hin untersucht. Bei der Evaluierung des Sturzalgorithmus wurden die Stärken und Schwächen eines um die Hüfte getragenen Sturzdetektors erhoben. Die mit einem Beschleunigungssensor und einem Gyroskop ausgestattete Einheit zeigte bei 20 jungen gesunden Testpersonen (14 männliche und 6 weibliche) eine sehr gute Erkennungsrate (nahe 100%), wenn die Oberkörper Endposition horizontal war. Die Detektion von Stürzen die im Sitzen endeten, wurden aber nur zufällig (ca. 20 %) erkannt. Eine weitere Adaptation der Schwellwerte würde die Fehlalarmrate erhöhen und somit die Anwenderakzeptanz beeinträchtigen. Das Fazit der wissenschaftlichen Arbeit ist, dass der Einsatz einer einzelnen Sturzerkennungsmethode nur dann von Erfolg gekrönt sein wird, wenn eine Abstimmung der Erkennungsmethode aufgrund einer gezielten Indikation gestellt wurde.
Abstract
(Englisch)
Abstract: fall detection systems belong the strong growing part of the so-called „ambient assisted living systems“ and become focus of attention due to the changing demographic population. Most different methods used, request the appropriate application. Every system has its advantages and disadvantages and has to be applied and/ or adjusted to the applicant requirements. A combination of several systems should achieve the best result. Spantec GmbH in cooperation with the University of Vienna has developed a fall detector (waist worn system) which was evaluated to find the limits of the system. The waist worn fall detector consists of a 3 axis accelerometer and a 3 axis gyroscope and the performance was tested on 20 young volunteers (14 male and 6 female) with a detection rate of nearly 100% in case the fall end in a horizontal position (laying position). In case the fall end in an upright position (vertical position of the upper body) the detection rate decreases to 20% only which is a significant loss of performance. The adjustment of the threshold to other limits would only increase the false negative rate and the acceptance of the user would decrease. The conclusion of this theme is, that the usage of a single detection method is only satisfactory when a prior well directed indication is defined.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
ambient assisted living fall detection waist worn fall detector fall
Schlagwörter
(Deutsch)
automatische Sturzerkennung Sturz altersgerechte Assistenzsysteme Sturzdetektor
Autor*innen
Gerhard Schiemer
Haupttitel (Deutsch)
Sturzerkennungsmethoden im Vergleich
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
95 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Arnold Baca
Klassifikationen
44 Medizin > 44.68 Gerontologie, Geriatrie ,
76 Sport > 76.12 Biomechanik, Bewegungslehre
AC Nummer
AC09433364
Utheses ID
19322
Studienkennzahl
UA | 066 | 826 | |
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