Detailansicht

Film, Emotion und identifikatorische Prozesse
wie am Beispiel der "Alien" Quadrologie der Nachvollzug von Figurenemotionen die Reaktionen und Bewertungen der ZuschauerInnen beeinflusst
Anja Gernandt
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Andrea Braidt
Volltext herunterladen
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.21645
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29402.84329.669453-0
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Film und Emotionen sind untrennbar miteinander verbunden. In meiner Arbeit setze ich mich genau mit diesem Phänomen auseinander, beleuchte was Emotionen sind, wie sie den ZuschauerInnen vermittelt werden und konzentriere mich in diesem Zusammenhang vor allem auf das Thema der Identifikation mit Filmfiguren als einer Form der Emotionalisierung. Ich folge dabei einem kognitionswissenschaftlichen Ansatz und orientiere mich besonders an Murray Smiths Konzept zur Beschäftigung mit Filmcharakteren, und ergänze dieses durch Noël Carrolls Theorie zur Parallelisierung der Reaktionen und Bewertungen mit den Figuren. Der theoretischen Auseinandersetzung zur Emotionalisierung der ZuschauerInnen über identifikatorische Prozesse, folgt die Anwendung des Themas auf die Filme der Alien Quadrilogie, in deren Zusammenhang ich die meiner Arbeit zugrunde liegende Frage beantworte, wie die ZuschauerInnen über den Nachvollzug der Figurenemotionen Lt. Ellen Ripleys in ihren Reaktionen und Bewertungen dem Alien gegenüber beeinflusst werden, so dass sich im Verlauf der vier Filme eine ambivalente Zuneigung zum Monster entwickelt. Indem die ZuschauerInnen über die Narration und die filmische Inszenierung nah an die Emotionen der Protagonistin herangeführt werden, beginnen sie über die Übertragung dieser auf sich selbst gemeinsam mit Ripley das Alien 'zu lieben'.
Abstract
(Englisch)
Film and emotions are inextricably linked. In my work I deal exactly with this phenomena. I illuminate what emotions are, how they are mediated to the spectators and in this context I concentrate particularly on the topic of identification with film characters as one form of emotionalization. Thereby I follow a cognitive science approach and I am geared in particular to Murray Smiths concept of character engagement, which I complement by Noël Carrolls theory of parallelization with the reactions and appraisals of the film figures. The theoretical discussion on emotionalizing the spectators through identificatory processes follows the application of the issue to the Alien Quadrilogy. In this context I am answering the underlying question of my work, how the spectators are influenced in their reactions and appraisals to the Alien through the enactment of the figure emotions of Lt. Ellen Ripley in such a way that they develop a kind of ambivalent affection for the monster in the course of the four films. The narration and the filmic presentation bring the spectators close to the emotions of the protagonist, so that they begin 'to love' the Alien together with Ripley over the transmission of her emotions to themselves.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
film emotion identificatory processes Alien Quadrilogy
Schlagwörter
(Deutsch)
Film Emotion identifikatorische Prozesse Alien Quadrilogie
Autor*innen
Anja Gernandt
Haupttitel (Deutsch)
Film, Emotion und identifikatorische Prozesse
Hauptuntertitel (Deutsch)
wie am Beispiel der "Alien" Quadrologie der Nachvollzug von Figurenemotionen die Reaktionen und Bewertungen der ZuschauerInnen beeinflusst
Paralleltitel (Englisch)
Film, emotion, and identificatory processes ; how spectator reactions and appraisals are influenced by the enactment of character emotions on the example of the Alien Quadrilogy
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
137 S. : Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Andrea Braidt
Klassifikation
24 Theater > 24.30 Film: Allgemeines
AC Nummer
AC09593004
Utheses ID
19348
Studienkennzahl
UA | 317 | | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1