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Inwertsetzung der Natur am Beispiel des Sojaanbaus in Argentinien (Córdoba)
Isabel Marion Prammer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Markus Wissen
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.21731
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30378.44451.274261-0
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Argentinien durchlief und durchläuft eine profunde Transformation des Agrarsektors, die eng mit der massiven Ausbreitung des Sojaanbaus in Verbindung steht. Der Anbau von Soja hatte seinen Ursprung in der zentralen Landwirtschaftsregion Argentiniens und breitete sich in den letzten Jahren auch verstärkt auf marginalere Regionen (wie das Departament Río Seco im Norden der Provinz Córdoba) aus. Der Fokus dieser Arbeit liegt einerseits auf den stattfindenden Veränderungen und Entwicklungen (besonders für die Klein- und Subsistenzbauern) in der Region Río Seco selbst und andererseits darauf, diese Veränderungen unter einem speziellen kapitalismuskritischen, theoretischen Blickwinkel zu analysieren. Für die Kleinproduzenten in Río Seco bedeutet die Ausbreitung des Sojaanbaus eine große Veränderung ihrer Produktions- und Lebensweise und in vielen Fällen sahen sich die Klein- und Subsistenzbauern gezwungen ihr Land zu verlassen und die landwirtschaftliche Tätigkeit aufzugeben. Da der Anbau von Soja breite Unterstützung vieler gesellschaftlicher Sektoren und auch der nationalen Regierung genießt, haben die Kleinproduzenten sowie ihre Vertretungen (wie das Movimiento Campesino de Córdoba) kaum Möglichkeiten die Tendenzen der Ausbreitung des Sojas nach ihren Vorstellungen zu beeinflussen.
Abstract
(Englisch)
The Argentinian agricultural sectorwas and is experiencing a profound transformation, which is connected to the extreme expansion of soybean cultivation. At first soybeans were mainly cultivated in the central agrarian region of Argentina, but for the last years the soybean cultivation expanded into more marginal regions (for example into the department of Río Seco in the north of the province of Córdoba). The focus of this work is, on the one hand, on the transformations and developments in the region of Río Seco (in particular for the small agricultural farmers) and on the other hand this work analyses these transformations from the theoretic angle of capitalistic critics. The soybean expansion means a great change of the methods of production and ways of life of the small farmers in Río Seco and in a lot of cases small farmers felt impelled to leave their land and give up their agricultural activity. Since many areas of society and the national government support the cultivation of soybean, the possibilities for the small farmers and their representations (like the Movimiento Campesino de Córdoba) to influence the tendencies of soybean expansion are rather small.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Argentina Río Seco Soya Small Farmers Conflicts
Schlagwörter
(Deutsch)
Argentinien Río Seco Soja KleinproduzentInnen Konflikte
Autor*innen
Isabel Marion Prammer
Haupttitel (Deutsch)
Inwertsetzung der Natur am Beispiel des Sojaanbaus in Argentinien (Córdoba)
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
115 S. : graph. Darst., Kt.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Markus Wissen
Klassifikation
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.99 Sozialwissenschaften allgemein: Sonstiges
AC Nummer
AC09555041
Utheses ID
19418
Studienkennzahl
UA | 057 | 390 | |
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