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Untersuchung einer antikanzerogenen Wirkung der physiologischen Tetrapyrrole Bilirubin, Bilirubin Konjugat, Bilirubin Dimethylester und Protoporphyrin auf humane Leberkrebszellen HepG2
Antonia Christina Roßmann
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Betreuer*in
Karl-Heinz Wagner
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.21825
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29781.44640.773162-9
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Viele Jahre eilte den Gallenpigmenten und ihren Derivaten ein Ruf als toxische Abfallprodukte des menschlichen Organismus voraus. Während insbesondere das Bilirubin in der Indischen und Traditionellen Chinesischen Medizin schon vor tausenden von Jahren gezielt zur Therapie bestimmter Erkrankungen eingesetzt wurde, galten diese Tetrapyrrole in unseren Breiten lange Zeit als unbrauchbare, toxische Häm-Abbauprodukte. Heutzutage kennt man ihre physiologische Bedeutung in Hinblick auf ihre antioxidativen, antimutagenen, antikomplementären, antiinflammatorischen, antiapoptotischen, antibakteriellen und antiviralen Eigenschaften bei moderat erhöhten Blutspiegeln. Kürzlich publizierte Hinweise auf eine mögliche antikanzerogene Wirkung stellen die zentrale Fragestellung dieser Arbeit dar. Das Ziel der Arbeit war, einen wertvollen Beitrag zur aktuell sehr geringen Datenlage in Bezug auf humane Tetrapyrrole und ihre möglichen antikanzerogenen Wirkung zu leisten. Mit Ausblick auf eine längerfristige Etablierung neuer Therapieformen soll diese einen weiteren Fortschritt in der Beleuchtung des komplexen Systems der Krebserkrankungen erbringen. Die vorliegende in vitro Studie untersuchte antikanzerogene Effekte der Tetrapyrrole Bilirubin IXα, Bilirubin Ditaurat, Bilirubin Dimethylester und Protoporphyrin IX in drei Konzentrationen (0,5 μM, 5 μM, 17 μM) an der humanen Leberkrebszelllinie HepG2. Die quantitative Erfassung induzierter DNA-Schäden erfolgte mittels Single Cell Gel Electrophoresis (SCGE)-Verfahren (Comet Assay) nach 24-stündiger Tetrapyrrol-Inkubation der Kulturzellen. Eine deutliche antikanzerogene Aktivität konnte im Rahmen dieser Arbeit für das Tetrapyrrol Protoporphyrin belegt werden. Bilirubin, Bilirubin Ditaurat und Bilirubin Dimethylester zeigten lediglich eine vage Tendenz die DNA der Leberkrebszellen HepG2 zu schädigen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Tetrapyrrole antikanzerogen Bilirubin Bilirubin Konjugat Bilirubin Dimethylester Protoporphyrin Comet Assay (SCGE) HepG2
Autor*innen
Antonia Christina Roßmann
Haupttitel (Deutsch)
Untersuchung einer antikanzerogenen Wirkung der physiologischen Tetrapyrrole Bilirubin, Bilirubin Konjugat, Bilirubin Dimethylester und Protoporphyrin auf humane Leberkrebszellen HepG2
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
IV, 110 S. : Ill., graf. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Karl-Heinz Wagner
Klassifikation
30 Naturwissenschaften allgemein > 30.99 Naturwissenschaften allgemein: Sonstiges
AC Nummer
AC09578462
Utheses ID
19498
Studienkennzahl
UA | 066 | 838 | |
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