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Perspektiven in der Frühpädagogik unter Berücksichtigung von Professionalisierung am Beispiel des Anti-Bias-Ansatzes
Eva Windisch
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Ilse Schrittesser
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29733.83468.929461-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
CD-ROM (Anhang 2: Interviews etc.)
Die Sozialisationsinstanz Kindergarten/Kita steht mehr denn je im Fokus des bildungswissenschaftlichen Interesses, zumal die Wichtigkeit und Bedeutung der ersten Lebensjahre eines Menschen für die kognitive, emotionale und soziale Entwicklung erkannt wurde. Diese stellt ein Fundament für die weitere (Bildungs)Biografie dar. Parallel dazu ist eine zunehmende Diversität an Lebensformen sowie unterschiedlichen Ausgangsvoraussetzungen im frühpädagogischen Bereich zu beobachten. Dies ist mit entsprechenden Herausforderungen verknüpft und erfordert eine hohe Ausbildungsqualität der pädagogisch Tätigen. In diesem Kontext befasst sich diese Arbeit mit einem inklusiven frühpädagogischen Modell, dem Anti-Bias-Ansatz (USA) bzw. der vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung (Deutschland) vor dem Hintergrund des aktuellen Professionalisierungsdiskurses sowie aktuellen Strömungen des Heterogenitätsdiskurses.
Zur empirischen Beantwortung der Forschungsfragen werden ExpertInneninterviews durchgeführt.
Es zeigt sich, dass die Anti-Bias-Arbeit ein neues Bewusstsein generiert, das den Blick auf die eigene Haltung sowie für institutionelle Diskriminierung nachhaltig schärft, um allen Kindern positiv besetzte Lern- und Bildungsprozesse zu ermöglichen. Dies ist mit dem Erwerb von Kompetenzen verknüpft, die sich in einem veränderten Wahrnehmungs- und Handlungswissen zeigen, das in dieser Charakterisierung so bisher nicht im Professionalisierungsdiskurs thematisiert wurde. Ferner zeigen sich bei den ExpertInnen Veränderungen, die auf eine neue habituelle Prägung schließen lassen.
Abstract
(Englisch)
More than ever, and especially because the importance of the first years of human life for cognitive, emotional and social development has been recognized, educational sciences/early childhood education focus on pre-schools as an agent of socialization. This development in the early years creates the foundation for a person‘s further (educational) biography. At the same time, a rising diversity of ways of life as well as of varying starting conditions in the field of early childhood education can be observed. Accordingly, this matter of fact is tied up with certain challenges and requires a high quality of training for educational staff. In this context, the following dissertation examines an inclusive early childhood educational model, the Anti-Bias-Approach (USA) respectively the Prejudice Aware Education (Germany) against the background of the present discourse on professionalization as well as the current trends of the discourse on heterogeneity. Experts have been interviewed in order to empirically answer the research questions.
The results show that the Anti-Bias-Work generates a new awareness, which lastingly sharpens the view of one’s own attitude as well as of institutional discrimination so that positive learning processes are made possible for all children. This is connected with the acquisition of competences and appear in a different perceptual and action knowledge, which so far has not been made a subject in the discussion of professionalization. In addition, the experts show changes in their behaviour, which allows to imply a new habitual stamping.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Early Childhood Education Professionalisation Anti-Bias-Approach Prejudice Aware Education Diversity Racism Institutional Discrimination Educational Opportunities
Schlagwörter
(Deutsch)
Frühpädagogik Professionalisierung Anti-Bias-Ansatz Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung Diversität Rassismus Institutionelle Diskriminierung Bildungschancen
Autor*innen
Eva Windisch
Haupttitel (Deutsch)
Perspektiven in der Frühpädagogik unter Berücksichtigung von Professionalisierung am Beispiel des Anti-Bias-Ansatzes
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
IV, 162 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ilse Schrittesser
Klassifikationen
71 Soziologie > 71.61 Diskriminierung ,
80 Pädagogik > 80.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen ,
80 Pädagogik > 80.45 Ethische Erziehung ,
80 Pädagogik > 80.57 Interkulturelle Erziehung ,
81 Bildungswesen > 81.21 Soziale Ungleichheit im Bildungswesen ,
81 Bildungswesen > 81.31 Lehrpersonal, Erziehungspersonal ,
81 Bildungswesen > 81.73 Vorschulerziehung
AC Nummer
AC10505084
Utheses ID
19608
Studienkennzahl
UA | 297 | | |
