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Erwerbstätige Arbeit von Menschen mit Behinderung in Österreich - im Spannungsfeld zwischen Bedarf und Anforderung
Motive und Beweggründe von Unternehmen der Pharmaindustrie Österreichs, Menschen mit Behinderung anzustellen
Verena Jicinsky
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Betreuer*in
Sabine Blaschke
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.22014
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30459.05386.522354-4
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Zentrale Aufgabe der Behindertenpolitik ist die gesellschaftliche und berufliche Eingliederung behinderter Menschen. Im Rahmen von Behindertengesetzen wird versucht, dem Integrationsanspruch behinderter Menschen gerecht zu werden und diesen bessere Chancen am Arbeitsmarkt einzuräumen. Statistische Daten verdeutlichen jedoch die schlechtere Arbeitsmarkteinbindung von Menschen mit Behinderung. Die vorliegende Arbeit widmet sich zuerst der theoretischen Aufbereitung zum Thema der Eingliederung behinderter Menschen in die Gesellschaft mit Fokus auf deren Arbeitsleben. Der empirische Teil richtet seine Perspektive auf die Pharmabranche Österreichs; es wird der Umgang mit dem Behinderteneinstellungsgesetz beleuchtet und nach Beweggründen für bzw. gegen die Anstellung von Menschen mit Behinderung gesucht. Grundsätzlich konnte bei den in dieser Untersuchung befragten Unternehmen eine aufgeschlossene, positive Haltung hinsichtlich der Anstellung und Integration von begünstigten Behinderten festgestellt werden, die sich in der Praxis in den verschiedensten Bemühungen und Initiativen widerspiegelt. Positive Faktoren sind hohe Loyalität und Leistungsbereitschaft von begünstigten behinderten MitarbeiterInnen, denen seitens des Unternehmens Vertrauen entgegengebracht wird, sowie ein größeres Bewusstsein für Gemeinschaft innerhalb der Belegschaft, ein positiver Beitrag zum Arbeitsklima und Rücksicht im zwischenmenschlichen Umgang. Als wichtige Hindernisse für die Anstellung von begünstigten Behinderten wurden Aspekte wie MitarbeiterInnensicherheit in Produktionsbereichen und Labors sowie Tätigkeitsfelder angeführt. Beispielsweise ist es für Personen mit eingeschränkter Mobilität kaum möglich, im Außendienst tätig zu werden oder auf Laborarbeitsplätzen eingesetzt zu werden, bei denen der Zutritt durch spezielle Sicherheitsbestimmungen erheblich erschwert ist.
Abstract
(Englisch)
Focus area of the state policy of disabled people is their social and occupational integration. Within the ruling of the relevant legal framework (“Behindertengesetz”) efforts are being made to meet the integrational requirements of disabled people and improve their chances on the labour market. The first part of the present study deals with theories on the integration of disabled people into society with emphasis on working life. The empirical part focuses on the pharmaceutical industry in Austria – how they deal with the law of employment of disabled people as well as pros and cons hiring disabled people is being investigated. It turned out that companies which were interviewed show an open and positive attitude towards employment and integration of people with limited disablement, which is clearly reflected by various initiatives. A number of positive factors are being mentioned like loyalty and performance of employees with limited liability who have been entrusted, a better sense of communality within staff, a positive contribution to working climate and more considerate interhuman relations. Some obstacles regarding the employment of disabled persons were also mentioned, such as occupational risks in production areas and laboratories as well as limitations regarding some job areas, e.g. persons with limited mobility can hardly work in field service or labs with impeded access due to safety measures.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
handicap disabled integration labour employment occupation motive pharmaceutical industry stigma
Schlagwörter
(Deutsch)
Behinderung Integration Arbeitsmarkt Erwerbstätigkeit Motive Pharmabranche Behinderteneinstellungsgesetz Stigmatisierung Devianz Behindertenrolle
Autor*innen
Verena Jicinsky
Haupttitel (Deutsch)
Erwerbstätige Arbeit von Menschen mit Behinderung in Österreich - im Spannungsfeld zwischen Bedarf und Anforderung
Hauptuntertitel (Deutsch)
Motive und Beweggründe von Unternehmen der Pharmaindustrie Österreichs, Menschen mit Behinderung anzustellen
Paralleltitel (Englisch)
Gainful employment of disabled people in Austria - discrepancy between demand and requirements. Motives of pharmaceutical companies in Austria for hiring disabled people
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
VI, 94 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Sabine Blaschke
Klassifikation
71 Soziologie > 71.70 Behinderte
AC Nummer
AC09596404
Utheses ID
19664
Studienkennzahl
UA | 157 | | |
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