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Escenificación literaria del indigenismo en México, Brasil y Chile
una comparación
Katharina Elisabeth Meyer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Kathrin Sartingen
DOI
10.25365/thesis.22023
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29575.18661.273662-9
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Der Terminus „Indigenismus“ ist schon seit dem 16. Jh. ein Begriff. Anfangs um die „neuen“, „unbekannten“ Menschen und die „edlen Wilden“ zu beschreiben, später wollten die Jesuiten den Indios helfen und sie aus der Last der Sklaverei befreien. Im 20. Jh. kam auch noch die Politik und das Soziale hinzu, man verwendete die Indios als zentrales Thema der Revolutionen um die Unabhängigkeit zu erlangen.
In dieser Arbeit wird der „Indigenismus“ als literarische Strömung des 20. Jhdts. gesehen. Der Indio ist der Vorfahre der eigenen Kultur. Weitere Themen sind die soziale Ausbeutung, der Protest gegen die Unterdrückung, aber auch die folkloristische und kulturelle Präsentation der Indigenen, deren Religion, Sprache, Mythen und deren Geschichte, aber auch der Kampf für ihre Existenz und die Beziehung zwischen den Indigenen und den „anderen“ wie Weiße; und natürlich Literatur über die Indios.
Der „Indigenismus“ ist auch Thema literarischer Strömungen, hierbei kann er kulturell, ethnisch, sozialpolitisch etc. sein. Jedes literarische, indigenistische Werk kann in einem oder mehrerer Aspekte gelesen werden.
Um einen relativ guten Überblick zu bekommen, da man in einer Arbeit nicht alle Autoren, alle Werke und alle Länder behandeln kann, wurde eine Auswahl getroffen. Es wurden drei Autoren aus drei Ländern, die fünf indigene Völker aus vier Ländern – Mexico, Chile, Peru, Brasilien – beschreiben, herangezogen und um die Vielfalt Lateinamerikas aufzuzeigen wurde als Sprachmedium nicht nur Kastilisch sondern auch Portugiesisch gewählt.
Die ausgewählten Werke, zwei Romane – „El indio“ und „Macunaíma“, zwei Gedichte – „Alturas de Macchu Picchu“ und „Se unen la tierra y el hombre“, geschrieben von drei Autoren – Gregorio López y Fuentes, Mário de Andrade und Pablo Neruda behandeln verschiedene Themen, einerseits die Mexikanische Revolution, andererseits die Eroberung und Zerstörung von Städten und Regionen durch die Konquistadoren und die Identitätsfindung eines Landes anhand seiner Wurzeln.
Um alle Zusammenhänge zu verstehen, wird der Begriff „Indigenismus“ erklärt, weiter wird die Geschichte der Indios in den ausgewählten Ländern behandelt, darüberhinaus wird das Leben und das Werk der Autoren unter Augenschein genommen und die einzelnen Werke bezüglich Inhalt, Zeit und Ort beschrieben.
Es werden auch die indigenen Völker, die in der Literatur behandelt werden, beschrieben und die einzelnen Formen des „Indigenismus“ anhand von Zitaten und Textausschnitten betrachtet, auch das Verhältnis und die Beziehung zwischen der indigenen Bevölkerung und der „anderen“, ob es nun die „Weißen“ sind, als Eroberer oder andere indigene „Stämme“ wird beschrieben.
Auch immer präsent ist die „Misshandlung“, „Ausbeutung“ etc. der Indios durch die „Weißen“ oder die Bevorzugung der „Weißen“, da sie einfach exotisch sind.
In Ländern, in der die Mehrheit der Bevölkerung dunkelhaarig, dunkelhäutig ist und braune Augen hat, ist das Schönheitsbild natürlich das Seltene, wie blaue Augen, weiße Haut und blondes Haar.
Man kann feststellen, dass alle Werke, die entweder von indigenen Autoren geschrieben wurden, oder von Indios handeln, auch wenn sie nur eine Nebenrolle spielen sollten unter den Begriff „Indigenismus“ fallen und unter diesem Aspekt auch gelesen werden können.
Das Ziel der Autoren ist die Bewusstmachung der eigenen Wurzeln und der eigenen Geschichte, aber auch die des eigenen Landes.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Indigenismus Gregorio López y Fuentes Mário de Andrade Pablo Neruda El indio Macunaíma Canto general
Autor*innen
Katharina Elisabeth Meyer
Haupttitel (Spanisch)
Escenificación literaria del indigenismo en México, Brasil y Chile
Hauptuntertitel (Spanisch)
una comparación
Paralleltitel (Deutsch)
Literarische Inszenierung des Indigenismus in Mexico, Brasilien und Chile - ein Vergleich
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
113 S. : Ill., Kt.
Sprache
Spanisch
Beurteiler*in
Kathrin Sartingen
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.03 Theorie und Methoden der Sprach- und Literaturwissenschaft ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.91 Literatursoziologie ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.96 Vergleichende Literaturwissenschaft: Sonstiges ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.99 Literaturwissenschaft: Sonstiges
AC Nummer
AC09584598
Utheses ID
19670
Studienkennzahl
UA | 236 | 352 | |
