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Einzelintegration mit Cochlea-Implantat im Werkschulheim
Julia Magdalena Jaksch
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Gottfried Biewer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.22052
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30251.10603.440366-7
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Einzelintegration von hörbeeinträchtigten Schülern in der Sekundarstufe II. Dabei liegt der Fokus auf der Hörhilfe des Cochlea-Implantats sowie auf der speziellen Schulform des Werkschulheims. Diese vereint in der Oberstufe Allgemeinbildung mit einer Lehrausbildung und weist somit reformpädagogische Züge auf. Durch die Erfüllung der Aufnahmevoraussetzungen für die Sekundarstufe wird bei sinnesbehinderten Kindern nach der Volksschule der sonderpädagogische Förderbedarf aufgehoben. Der Anspruch auf Förderstunden bleibt bestehen, der Status der Integration fällt jedoch weg. Anhand einer Einzelfallstudie wurde untersucht, wie die Beschulung einer Jugendlichen mit Hörbeeinträchtigung in dieser zweifachen Ausbildung mit reformpädagogischen Ansätzen von ihr selbst und von ihrem schulischen Umfeld erlebt wird. Neben Beobachtungen wurden zehn Interviews geführt. Als Interviewpartner fungierten dabei zusätzlich zu dem betroffenen Mädchen vier Mitschüler und vier Lehrer sowie die Mutter des Mädchens. Die so gewonnenen Daten wurden transkribiert und einer qualitativen Inhaltsanalyse unterzogen. Der gezielte Blick auf einen einzelnen Fall hat verschiedenste Themen aufgeworfen. Im Rahmen der zweifachen Ausbildung wird Schülern mit Hörbeeinträchtigung die Möglichkeit geboten, schulische Leistungen zu erbringen, die wenig bis gar nicht durch ihre Beeinträchtigung beeinflusst werden. Zudem wurden für die Integration förderliche sowie hemmende Faktoren in Erfahrung gebracht. So kann festgehalten werden, dass zu wenige Informationen über die Beeinträchtigung zu Missverständnissen im schulischen Umfeld führen können und das Ausmaß der Informationen in Relation mit dem Ausmaß an Verständnis steht. Zusätzlich wurden fehlende gesetzliche Richtlinien für die Beschulung von Schülern mit Hörbeeinträchtigung in der Sekundarstufe von Seiten der Lehrer beklagt. Die Einzelfallstudie liefert somit einen Beitrag zur möglichen Weiterentwicklung von Rahmenbedingungen für die schulische Integration hörbeeinträchtigter Kinder und Jugendlicher in der Sekundarstufe und bietet einen Blick auf das Werkschulheim als Möglichkeit für Schüler mit Hörbeeinträchtigung.
Abstract
(Englisch)
This diploma thesis focuses on inclusion of hearing impaired students in secondary school. The primary focus is on the cochlear implant hearing aid, additionally focus was given to the particular kind of school called „Werkschulheim“. This school combines general education with apprentice training in higher grade levels and therefore shows elements of progressive education. By complying with the requirements for secondary school, hearing and visually impaired children no longer conform to special education curriculum requirements. Remedial lessons are still available based on student need, but the status of integration is no longer required. The basis of this study is the analysis of a single case to ascertain how the schooling of a teenager with a hearing impairment is experienced by the teenager herself as well as by others in her educational environment in this double education program with elements of progressive education. Besides observations, ten interviews were conducted. In addition to the affected girl four classmates, four teachers, and the mother of the girl acted as interview partners. The acquired data were transcribed and analyzed. The specific view on a single case brought up different subjects. In the context of the double education it is possible for students with hearing impairment to effect performances for which the impairment has little to no impact. Furthermore beneficial factors as well as inhibiting factors for integration have been learned. So it can be concluded that insufficient information about the impairment can lead to misunderstandings in the school environment and that the extent of information is correlated to the extent of understanding. Additionally the lack of legal guidelines for the schooling of students with hearing impairment in secondary school place additional strain on the teachers. Therefore the single case study provides a contribution to possible further developments of the general requirements for the integration of hearing impaired children and teenagers in secondary school and presents a look at the “Werkschulheim” as a possibility for students with hearing impairment.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
hearing impairment cochlear implant inclusion secondary school case study research
Schlagwörter
(Deutsch)
Hörbeeinträchtigung Cochlea-Implantat schulische Integration Sekundarstufe Werkschulheim Fallstudienforschung
Autor*innen
Julia Magdalena Jaksch
Haupttitel (Deutsch)
Einzelintegration mit Cochlea-Implantat im Werkschulheim
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
164 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Gottfried Biewer
Klassifikationen
80 Pädagogik > 80.25 Sonderpädagogik: Allgemeines ,
80 Pädagogik > 80.29 Hörgeschädigtenpädagogik ,
80 Pädagogik > 80.34 Sonderpädagogik: Sonstiges ,
81 Bildungswesen > 81.05 Bildungsforschung ,
81 Bildungswesen > 81.40 Schulwesen, Hochschulwesen, Ausbildungswesen: Allgemeines ,
81 Bildungswesen > 81.77 Sekundarstufe II
AC Nummer
AC09588558
Utheses ID
19698
Studienkennzahl
UA | 297 | | |
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