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Menschen mit geistiger Behinderung als bio-psycho-soziales Wesen innerhalb der „Conferenzen für die Idioten-Heil-Pflege“ und der heilpädagogischen Literatur von 1870 bis 1920
Barbara Juschitz
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Johannes Gstach
DOI
10.25365/thesis.22093
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29106.16272.747653-6
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Diplomarbeit folgte der Frage, welche Annahmen zu Körper, Psyche und Gesellschaft in Hinblick auf Menschen mit geistiger Behinderung zwischen 1870 und den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts in Österreich vorlagen, und inwiefern sich Parallelen und Unterschiede zu den Verständnisansätzen von Behinderung erkennen lassen, welche innerhalb der „Conferenzen für die Idioten-Heil-Pflege“ erarbeitet wurden. In Anlehnung an Mayrings Entwurf einer Textanalyse (2000) wurden Akten des österreichischen Staatsarchivs zur Reform des Irrenwesens sowie österreichische Publikationen zwischen 1903 und 1925 analysiert. Ein Kategoriensystem, welches Ansichten über den Körper, die Psyche und die gesellschaftlichen Faktoren der Autoren herausfilterte, half, die Texte textanalytisch zu untersuchen. Die Analyse der Texte sowie die Interpretation dieser in Verbindung mit der Theorie und den „Conferenzen für die Idioten-Heil-Pflege“ ergab, dass das Verständnis von geistiger Behinderung bereits in den ausgewählten österreichischen Publikationen zwischen 1900 und 1925 oftmals nicht nur rein körperlich, psychisch oder sozial bestimmt gesehen wurde, sondern dass erkannt wurde, dass diese Faktoren in einer Wechselwirkung stehen.
Abstract
(Englisch)
This thesis investigated the bio-psycho-social understanding of mentally handicapped people in Austria between 1870 and 1920 including how this topic was influenced by the „Idioten-Heil-Pflege“ conferences. The method of approach was set to the scientific discussion concerning the issues of mentally handicapped people. For this research documents from the Austrian state archive and publications were analysed according the Mayring (2000) text analysing method. Using this method a category system was developed with focus on bio-psycho-social factors of mental disabilities. Although clear definitions for mental disabilities did not exist in this time it came out that the need for such definitions became more and more relevant; especially to provide institutions for adequate accommodation and appropriate education for those people depending on their kind of disability. The main conclusion of the thesis is the fact that all approaches at
this time concerning the understanding, the treatment of mental disability and the living conditions of mentally handicapped people were mostly not seen as a singular fact and
often did not distinct between biological, psychological and social aspects.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
mentally handicapped people Austria history
Schlagwörter
(Deutsch)
Geschichte der Geistigbehindertenpädagogik "Conferenzen für die Idioten-Heil-Pflege" Reform des "Irrenwesens"
Autor*innen
Barbara Juschitz
Haupttitel (Deutsch)
Menschen mit geistiger Behinderung als bio-psycho-soziales Wesen innerhalb der „Conferenzen für die Idioten-Heil-Pflege“ und der heilpädagogischen Literatur von 1870 bis 1920
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
117 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Johannes Gstach
AC Nummer
AC09598100
Utheses ID
19729
Studienkennzahl
UA | 297 | | |
