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Die verschiedenen Wege zum Sterben - was bedeutet ein guter Tod?
Maria-Christina Girgis
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Vlastimil Kozon
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.22139
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29683.98526.657569-1
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Problembeschreibung: Das Thema „Sterben“ wird in den Medien aktuell immer wieder durch Sterbehilfebefürworter und die Hospizpflege thematisiert. Beide stehen für ein Sterben in Würde, stellen aber vollkommen unterschiedliche Wege dafür bereit. Daher ist es wichtig, diese Wege mit den Anliegen der Patienten zu vergleichen. Dadurch soll erreicht werden, dass die tatsächlich gewünschten Hilfestellungen durch die Pflege bereitgestellt werden können. Ziel der Arbeit: Die Wünsche des Patienten im Hinblick auf den Sterbeprozess sollen ermittelt und zusammengetragen werden, um dadurch zu erkennen, was einen guten Tod ausmacht. Methode: Diese Arbeit ist ein systematisches Literaturreview und besteht aus einem Zusammenschluss von Metasynthese und Metaanalyse. Ergebnisse: Das beste Modell bezüglich Würde bei Sterbenden ist das Modell von Chochinov. Eine weitere Studie von ihm zeigt, wie das derzeitige Würde-Empfinden leicht in der Praxis erhoben werden kann, und welche Interventionen daraufhin sinnvoll wären. Die Dignity-Therapie von McClement sollte äußerst hilfreich sein, die Lebensqualität bei Palliativ-Patienten und ihren Angehörigen maßgeblich zu heben. Diese Punkte könnten Patienten helfen wirklich in Würde zu sterben. Diskussion: Die Ergebnisse der Studien lassen darauf schließen, dass die Würde des Menschen nicht erhalten wird, indem die aktive Sterbehilfe unterstützt wird. Die meisten angegebenen Gründe für den Wunsch nach Suizid sollten mit Interventionen behoben werden können. Zusätzlich wurde in einer Studie erhoben, dass im Fall, wenn ein Patient über aktive Sterbehilfe nachdenkt, eine größere psychische 5 Belastung im Patienten gemessen wird. Daher ist von einer Legalisierung in allen Fällen abzuraten. Empfehlungen für die Pflegepraxis: Die Menschen sollten unterstützt werden, solange ihr natürliches Leben dauert. Von der aktiven Sterbehilfe und Euthanasie wird eingehend abgeraten. Zudem wird empfohlen, die Interventionsvorschläge von Chochinov und das Generativity-Modell von McClement zu implementieren. Auch praxisnahe Schulungen des Pflegepersonals bezüglich dem Phänomen Würde werden nahegelegt.
Abstract
(Englisch)
Background: the issue „dying“ is actually discussed in media from people who wish to legallise euthanasia and who don`t agree. Both sides wish to afford for people to die with dignity. But they mean totally different ways to achieve this goal. Therefore it is important to analyze the concerns of the patients with the suggestions of the two oppositions. Thereby should be clear, which interventions should be prepared for the patients from the nurses. The aim of this work: during the project it appeared what the terminal ill patients need in their last days and it helps to high the dignity of this people until the last breath in their lives. Methods/Design: this project is a systematical literature review, and is a combination from meta-analysis and meta-synthesis. Findings: the best model for dying patients is the dignity model from Chochinov. Another model from him shows simple ways to assess the state of dignity of the patients and how to react with this results as nurses. The dignity-therapy from McClement should be very helpful for hightening the quality of life from the patients and his relatives. This results could really help the patient to die with dignity. Discussion: the results from the studies show that the dignity of patients is not preserved by supporting euthanasia and PAS. Nearly every rationale, why patients want euthanasia could be treated with several treatments. Also one study mentioned, that patients who think about euthanasia are more psychological distressed. In every case a support of euthanasia is not recommended. Suggestions for the nursing-praxis: the people should get support as long as their live naturally last. Euthanasia or PAS is no solution to support the dignity of people. The implementation all over the country of the interventions program of Chochinov and the Generativity-Model from McClement is a good way to support the dignity in last phase of live. Also especially practical training courses for nurses for the phenomenon dignity is recommended.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
dying with dignity
Schlagwörter
(Deutsch)
guter Tod würdevoll Sterben
Autor*innen
Maria-Christina Girgis
Haupttitel (Deutsch)
Die verschiedenen Wege zum Sterben - was bedeutet ein guter Tod?
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
86 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*innen
Vlastimil Kozon ,
Martin Nagl - Cupal
Klassifikation
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.04 Ausbildung, Beruf, Organisationen
AC Nummer
AC09598745
Utheses ID
19772
Studienkennzahl
UA | 057 | 122 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1