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Der Utilitätsgedanke als Basis für die Gründung des ersten Taubstummeninstituts im Wien des 18.Jahrhunderts
eine Spurensuche nach den Beweggründen im Kontext von Erziehung und Bildung
Karin Tanzler
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Max Friedrich
DOI
10.25365/thesis.22155
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30264.62674.121862-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
1779 wurde von Kaiserin Maria Theresia das Gründungsdekret für ein Taubstummeninstitut in Wien unterzeichnet und 1784 der Priester Friedrich Stork (1746 – 1832) zum ersten Direktor ernannt. Seine Berufung zum Leiter des Instituts erhielt Stork von Joseph II. (vgl.Eller Rüttgardt 2008;S.47),und Kaiserin Maria Theresia. Stork der auf Geheiß von Josef II. eine Zeit lang in der damals ersten Taubstummenanstalt der Welt, nämlich der von Paris, hospitierte, organisierte das Taubstummeninstitut in Wien genau nach der Französischen Methode der Gehörlosenbildung, der Lehrmethode des französischen Abts Charles Michel de l'Epée (1712-1789).
In einem von Zacharias Wertheim verfassten und 1810 veröffentlichten zeitgenössischen Bericht beschreibt der Autor dabei den Zweck des Taubstummeninstituts in der Form, dass „gehör- und sprachlosen Kindern ein ihren Organisationsfehlern angemessenen Lehrart, Unterricht und Übung in gemeinnützigen und zum bürgerlichen Leben unentbehrlichen Kenntnissen so lange zu geben sei, bis sie im Stande sind, sich ihren Unterhalt selbst zu verschaffen„(vgl.Wertheim 1810).
Bis zu diesem Zeitpunkt wurden schwerhörige oder taube Kinder als nicht bildungsfähig bezeichnet und wie sich die Beschulung auf diese Gruppe von Kindern und auf die gesellschaftliche Entwicklung insgesamt ausgewirkt hat, soll in der vorliegenden Diplomarbeit analysiert werden.
Von diesen Betrachtungen ausgehend, leitet sich meine Forschungsfrage ab nämlich ob der Utilitätsgedanke als Auslöser für die Gründung des ersten Taubstummeninstituts im Wien des 18. Jahrhunderts war.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Taubstummeninstitut Wien Utilitarismus
Autor*innen
Karin Tanzler
Haupttitel (Deutsch)
Der Utilitätsgedanke als Basis für die Gründung des ersten Taubstummeninstituts im Wien des 18.Jahrhunderts
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Spurensuche nach den Beweggründen im Kontext von Erziehung und Bildung
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
154 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Max Friedrich
Klassifikation
02 Wissenschaft und Kultur allgemein > 02.10 Wissenschaft und Gesellschaft
AC Nummer
AC09588853
Utheses ID
19785
Studienkennzahl
UA | 297 | | |
