Detailansicht
The depiction of the Irish countryside in Irish film
Katrin Salhenegger
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Werner Huber
DOI
10.25365/thesis.22188
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30164.82910.958570-4
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
In meiner Diplomarbeit, The Depiction of the Irish Countryside in Irish Film, setze ich mich mit irischen Spielfilmen der letzen zwanzig Jahre auseinander, die das irische Landleben widerspiegeln. Die fünf Hauptkapitel behandeln jeweils ein Thema, welches relevant für das ländliche Irland ist; nämlich Tradition in Konflikt mit dem Modernen, Landbesitz, Landschaft, die Dorfgemeinschaft und Gender. Das Ziel meiner Diplomarbeit ist, eine vielschichtige, interdisziplinäre Analyse des irischen Landlebens im irischen Film zu bieten. Die Abhandlung richtet sich an all jene Leser, die sich für Irish Studies, aber auch Filmwissenschaften interessieren.
Jedes Kapitel führt den Leser in eines der oben genannten Themen und in die Art und Weise wie sich Filmschaffende mit diesen Themen auseinandersetzen, ein. Dies bildet die Grundlage für die genaueren Analysen der gewählten Filme. Das Hauptaugenmerk liegt auf Jim Sheridan’s Film The Field (1990), welcher sich über alle Kapitel erstreckt, sich quasi wie ein Bogen über die gesamte Arbeit spannt. In jedem Kapitel wird The Field mit einem weiteren Film, der eine andere Sichtweise des Themas vertritt, verglichen.
Das erste Hauptkapitel (Kapitel 2) „Tradition and Modernity“ setzt sich mit The Field und Cathal Blacks Korea (1995) auseinander. In beiden Filmen geht es um die Moderne, welche das traditionelle Landleben bedroht. „Tradition and Modernity“ haben eine große Bedeutung in der irischen Kultur und Kapitel 2 geht dieser Gewichtigkeit aus der Perspektive der Filmwissenschaft auf den Grund. Kapitel 3, das The Field und Ken Loachs The Wind that Shakes the Barley (2006) miteinander vergleicht, schließt thematisch an das vorige Kapitel an: Es beschäftigt sich in erster Linie mit der Frage des Landbesitzes, der vor allem im ländlichen Irland eine große Rolle spielt. Hier liegt der Fokus auf der Geschichte Irlands als ehemalige britische Kolonie und wie diese Vergangenheit die Figuren, aber auch die Regisseure der beiden Filme beeinflusst. Dieser Einfluss setzt sich in Kapitel 4, in dem es vor allem um die Dorfgemeinschaft und Figuren in The Field und Kirk Jones’ Waking Ned Devine (1998) geht, fort. Kapitel 4 betrachtet vor allem, wie die Dorfgemeinschaften in den Filmen auf Veränderungen reagieren, ob die Figuren gewisse irische Stereotype widerspiegeln und wie ihre Handlungen Plot Points auslösen. Im Gegensatz zu Kapitel 4, bezieht sich Kapitel 5 auf die eher nichtmenschlichen Elemente des Ländlichen, nämlich auf Landschaft in The Field, John Sayles’ The Secret of Roan Inish (1994) und Neil Jordans Ondine (2009). Hier steht das Romantisieren und Politisieren der irischen Landschaft (vor allem Westirlands) und ihre Bedeutung im Film im Vordergrund. Kapitel 6 beschäftigt sich schließlich mit traditionellen Geschlechterrollen im ländlichen Irland bzw. mit der Art und Weise wie die Figuren in The Field und Pat O’Connors Dancing at Lughnasa (1998), die ihnen zugewiesene Rolle des jeweiligen Geschlechts verkörpern. Alle Kapitel sind einerseits untrennbar miteinander verwoben, andererseits erstellt jedes für sich eine eigenständige, detaillierte und interdisziplinäre Analyse des irischen Landlebens im irischen Film.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
irischer Film ländliches Irland Jim Sheridan The Field
Autor*innen
Katrin Salhenegger
Haupttitel (Englisch)
The depiction of the Irish countryside in Irish film
Paralleltitel (Deutsch)
Die Darstellung des ländlichen Irlands im irischen Film
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
142 S. : Ill.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Werner Huber
Klassifikation
24 Theater > 24.37 Film: Sonstiges
AC Nummer
AC10698443
Utheses ID
19816
Studienkennzahl
UA | 343 | | |
