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Pelléas et Mélisande - Text vs. Musik
eine Analyse nach semiotischen Aspekten
Susanne Vonach
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Georg Kremnitz
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.22196
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29771.30183.763354-3
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit zeigt wie Text und Musik in einer Oper verbunden sind, genauer gesagt, die Abhängigkeit des einen vom anderen. D.h. wie in einer Vertonung eines Theaterstückes, die Musik von der Sprache beeinflusst und durch diese geformt wird, sowie auch die Sprache durch die Musik charakterisiert wird. Pelléas et Mélisande ist ein symbolistisches Theaterstück von Maurice Maeterlinck, das 1893 in Paris uraufgeführt wurde und 1902 von dem Impressionist Claude Debussy vertont wurde. Ziel der Arbeit ist es, den Text der Theaterfassung dem des Librettos gegenüber zu stellen, wesentliche Änderung festzuhalten und diese in einem Vergleich darzustellen. In Folge eines analytischen Teils sollen wesentlichen Merkmale der Sprache sowie auch der Musik nach semiotischen Aspekten erklärt und analysiert werden. Es werden hierfür bestimmte musikalische Passagen aus der Notenpartitur zu Pelléas et Mélisande mit den dazugehörigen Textpassagen aus dem Libretto verglichen und Personen- sowie auch Szenencharakterisierung in Text und Musik durchgeführt. Für die Semiotik der Sprache wird in dieser Arbeit vor allem von den Theorien Umberto Ecos ausgegangen. Wichtige Begründer der Semiotik der Musik waren weiters Walther Dürr sowie auch Nicolas Ruwet, der in seinen Essays über das Verhältnis von Sprache und Musik, explizit auf die Werke Debussys eingegangen ist. Ergebnis dieser Arbeit war, dass die Musik in der Vertonung eines Werkes, sei es Poesie, Theater oder sonstiges immer vom Text abhängig ist. Ein Komponist kann nicht nach Willkür eine Musik komponieren, die er anschließend einem Text zuordnet, sondern muss sich an Regeln halten, die schlussendlich das Zusammenspiel von Text und Musik überhaupt erst ermöglichen. Musik allein hat die Kraft auf rein emotionaler Ebene dem Hörer gewisse Gefühle zu übermitteln. Für alle weiteren Funktionen wie beispielsweise einer repräsentativen oder expressiven Funktion bedarf es der Sprache. Die Sprache kann also als ein komplexes Gebilde beschreiben, was sich nur durch Musik alleine nicht ausdrücken lässt. Für eine genaue Analyse der Gesangspartien wurde neben einer Notenpartitur auch eine Aufzeichnung einer Darstellung von Pelléas et Mélisande am Théâtre des Champs-Élysées in Paris von 2007 herangezogen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Pelléas et Mélisande Claude Debussy Maurice Maeterlinck semiotische Analyse Musik und Text
Autor*innen
Susanne Vonach
Haupttitel (Deutsch)
Pelléas et Mélisande - Text vs. Musik
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Analyse nach semiotischen Aspekten
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
77 S. : Ill., Notenbeisp.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Georg Kremnitz
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.56 Semantik ,
24 Theater > 24.62 Musiktheater, Theatermusik
AC Nummer
AC09584130
Utheses ID
19824
Studienkennzahl
UA | 236 | 346 | |
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