Detailansicht

Das Megaron in der ägäischen Frühzeit
ein Forschungsbericht
Julia Dorner
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Fritz Blakolmer
Volltext in Browser öffnen
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.22321
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29161.43753.426569-4
Link zu u:search
(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Im Rahmen dieser Arbeit findet eine kritische Auseinandersetzung mit der Verwendung des Begriffes „Megaron“ in der archäologischen Forschung statt. Der Schwerpunkt der untersuchten Befunde mit Bezeichnung „Megaron“ liegt dabei geographisch auf dem ägäischen Raum und chronologisch auf der Zeit vom Neolithikum bis in die Archaik. Da bei der Verwenung des Begriffes „Megaron“ in der Archäologie vielfach auf schriftliche antike Quellen verwiesen wird, bildete die Analyse dieser eine Grunlage für die darauffolgenden Ausführungen. Daher wurden zuerst schriftliche antike Quellen auf das Vorkommen und die Übersetzung des Begriffes „Megaron“ untersucht. Dies fand im Rahmen einer Textanalyse statt. Die Ergebnisse dieser wurden statistisch ausgewertet und resümierend zusammengefasst. Um aufzuzeigen, wie vielfältig der Begriff „Megaron“ in der archäologischen Forschung eingesetzt und definiert wird, wurden relevante Textstellen chronologisch nach ihrem Erscheinungsjahr geordnet zitiert. In einem weiteren Schritt wurden Beispiele für als „Megaron“ bezeichnete Gebäude(teile), die in den Zitaten der Forschungsgeschichte genannt waren, exemplarisch rezipiert. Dadurch soll deutlich werden, wie mannigfaltig das Aussehen dieser als „Megaron“ bezeichneten Gebäude(teile) im archäologischen Befund ist, und, welcher chronologische Rahmen von diesen abgedeckt wird. Die Ergebnisse der Text- und Befundanalyse wurden schließlich in einer Diskussion in Form einer Synthese der philologischen und archäologischen Komponente zueinander ins Verhältnis gebracht. Konkret zielt die Diskussionsführung darauf ab, aufzuzeigen, dass eine als „Megaron“ bezeichnete Struktur im archäologischen Befund als definierter Typus nicht fixierbar ist. Als Ausblick für die zukünftige Verwendung des Begriffes „Megaron“ in der Archäologie wird für ein bewussteres und sparsameres Einsetzten dieses plädiert.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Archäologie minoisch-mykenische Archäologie Ägäis Bronzezeit Griechenland Kreta Kleinasien Kykladeninseln Megaron Homer Begriffskritik Architektur
Autor*innen
Julia Dorner
Haupttitel (Deutsch)
Das Megaron in der ägäischen Frühzeit
Hauptuntertitel (Deutsch)
ein Forschungsbericht
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
107, 9 S. : Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Fritz Blakolmer
Klassifikation
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.00 Geisteswissenschaften allgemein: Allgemeines
AC Nummer
AC10484440
Utheses ID
19935
Studienkennzahl
UA | 314 | | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1