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Der Begriff des Klischees in der Filmphilosophie von Gilles Deleuze
Martin Stefanov
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Ludwig Nagl
Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30365.07187.250259-8
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Diplomarbeit stellt den Versuch dar, sich den komplexen und dichten Überlegungen von Gilles Deleuze (1925 - 1995) zur Filmphilosophie von ihrer Mitte her zu nähern. Der Klischee-Begriff besitzt eine Scharnierfunktion zwischen den zwei logisch und publizistisch getrennten Bänden ‚Das Bewegungs-Bild - Kino 1’ und ‚Das Zeit-Bild - Kino 2’, da er sowohl am Ende des ersten als auch zu Beginn des zweiten auftaucht und den Abstoßungspunkt für ein in letzterem entworfenes modernes Verständnis von Filmbildern darstellt. Trotz dieser Wichtigkeit wird er im weiteren Verlauf der gedanklichen Entwicklung nicht mehr explizit verhandelt, und so stellt sich die Frage, ob seine Bedeutung sich darauf beschränkt, als Einstiegsüberlegung zu gelten, oder ob er implizit von Deleuze immer mitgedacht wird. Um der Knappheit der Ausführungen in den Büchern zur Filmphilosophie eine größer Bedeutung abgewinnen zu können, müssen weitere grundlegende Werke des französischen Poststrukturalisten berücksichtigt werden, in denen er sich der Malerei, der Philosophie und der Kunst zuwendet, bevor die Fragen nach Bewegung, Wahrnehmung und Wahrheit, die sich für das Kino stellen, beantwortet werden können. Dabei werden Aspekte künstlerischer Praxis, Politik und Subjektivität berücksichtigt, bevor zuletzt mit Jean-François Lyotard die Möglichkeit ‚ganzer souveräner Filme’ (in Deleuzes Worten: solche des Zeit-Bildes) dargestellt wird.
Abstract
(Englisch)
This thesis deals with the film-philosophy of the French post-structuralist Gilles Deleuze (1925 - 1995). It focuses on the notion of the cliché and tries to develop why on the one hand Deleuze makes only very short use of it although on the other hand it can be assumed that implicitly the cliché is responsible for the dynamics of his concept of a modern cinema. For this purpose this work looks at the few but generally (for the broader argument) important passages in Deleuzes writing that deal with the term of the cliché, and it tries to embed the ideas drawn from there in his general concept of thinking, arts, and politics as mapped out in selected essential books. In the end another French thinker, Jean-François Lyotard, is consulted aiming for the specification of the importance that his paper ‘Idea of a Sovereign Moment’ can have for Deleuzes conception of cinema and the role of the cliché in it.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
cliché Gilles Deleuze film philosophy post-structuralism aesthetics philosophy of difference
Schlagwörter
(Deutsch)
Klischee Gilles Deleuze Filmphilosophie Post-Strukturalismus Ästhetik Differenzphilosophie
Autor*innen
Martin Stefanov
Haupttitel (Deutsch)
Der Begriff des Klischees in der Filmphilosophie von Gilles Deleuze
Paralleltitel (Englisch)
The notion of the cliché in the film philosophy of Gilles Deleuze
Publikationsjahr
2008
Umfangsangabe
140 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ludwig Nagl
Klassifikationen
08 Philosophie > 08.41 Ästhetik ,
24 Theater, Film, Musik > 24.30 Film: Allgemeines
AC Nummer
AC07132188
Utheses ID
1996
Studienkennzahl
UA | 296 | 295 | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1