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Grenzüberschreitende Verschmelzungen
Darina Rozmusova
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Betreuer*in
Josef Windsperger
DOI
10.25365/thesis.22355
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30369.12601.725569-8
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
In den letzten Jahren kam es zu einem markanten Aufstieg in der Anzahl der Unternehmenszusammenschlüssen. Trotzdem wäre es falsch zu behaupten, dass die Unternehmensfusionen oder Akquisitionen ein Trend der letzten Jahre ist.
Der Prozess der Kapitalzusammenlegung ist der ökonomischen Welt bekannt seit dem Ende des 19. Jahrhunderts. Es ist aber notwendig darauf hinzuweisen, dass die Fusionen und Akquisitionen gerade in den letzten Jahren ihren großen Boom erleben.
In den Jahren 1985-1995 hat sich das Gesamtvolumen dieser Transaktionen vierfach erhöht, wobei fast die Hälfte der Fusionen und Akquisitionen im Finanzsektor stattfand.
Die Fusionen und Akquisition haben ihren Ursprung in den USA, in den Jahren 1985-1995 kam es zu 58 Tausend Fusionen und Akquisitionen, in der Gesamthöhe von 4,5 Billionen Dollar, wobei nur 40 Prozent außerhalb der USA durchgeführt wurden.
Anfang der neunziger Jahre ist gekennzeichnet durch den Fusionsanstieg auch im nichtamerikanischen Raum.
Ein der Ziele der Europäischen Union ist das Streben nach dem wirtschaftlichen Zusammenhalten der Mitgliedstaaten. Um deren ökonomische Bindung zu verstärken und die Effektivität des gemeinsamen Marktes zu gewährleisten, müssen der freie Verkehr der juristischen Personen und zugleich deren Niederlassungsfreiheit gesichert werden.
Dank dem Single Market Programm der Europäischen Kommission, das zum Ziel den freien Waren-, Dienstleistungs-, Personen- und Kapitalverkehr hatte, hat sich die Anzahl der Fusionen auch in der Europäischen Union wesentlich erhöht.
Die Motive für Wahl der grenzüberschreitenden Fusion als einer geeigneten Markteintrittsform sind viele. Die beteiligten Gesellschaften profitieren von den Synergieeffekten, vom Know-How-Transfer, von der günstigeren rechtlichen oder steuerlichen Situation im Land der Nachfolgegesellschaft.
Mit der Anzahl der grenzüberschreitenden Fusionen steigt aber auch die Anzahl deren Scheiterns. Die beteiligten Gesellschaften unterschätzen oft die Vorbereitungsphase für die Fusion, so genannte Pre-Merger-Phase, haben überoptimistische Vorstellungen, d.h. sie nehmen nur die Vorteile verbunden mit der Fusion in Betracht, nicht aber deren Nachteile.
Um die negativen Überraschungen zu vermeiden, ist in der Pre-Merger Phase die Durchführung einer Due Diligence besonders empfehlenswert.
Die Basis des Erfolges einer grenzüberschreitenden Fusion ist ein guter Integrationsprozess, der auch in dieser Arbeit ausführlicher beschrieben wird, vor allem die offene Kommunikation mit den Mitarbeitern, deren Motivation und Einbeziehen in das Integrationsprozess.
Da fast die Hälfte der Fusionen im Finanzsektor stattfinden, wurde für den praktischen Teil der Arbeit die Fusion zweier Banken, einer slowakischen und einer tschechischen, gewählt, wobei gerade auf das Integrationsprozess der Fusion gezielt wird. Anhand des 7K-Modells der Integration von Jansen wird bewertet, ob die grenzüberschreitende Fusion in diesem konkreten Fall erfolgreich geschafft wurde.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
grenzüberschreitende Fusion Akquisition Integration Pre-Merger Phase Due Diligence
Autor*innen
Darina Rozmusova
Haupttitel (Deutsch)
Grenzüberschreitende Verschmelzungen
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
75 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Josef Windsperger
Klassifikation
85 Betriebswirtschaft > 85.09 Unternehmensorganisation
AC Nummer
AC09596307
Utheses ID
19967
Studienkennzahl
UA | 157 | | |
