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Gärten und Naturvorstellungen in Wien
eine empirische Untersuchung
Christoph Badelt
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Marie-France Chevron
DOI
10.25365/thesis.22472
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29877.38797.217661-1
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Diplomarbeit beschäftigt sich mit der Frage, welche Bedeutung der eigene Garten für seine Besitzer/-innen hat und welche Naturvorstellungen damit einher gehen. Für dieses Forschungsvorhaben wurden in einer empirischen Untersuchung elf in Wien lebende Personen mit einem Garten am ständigen Wohnort befragt. Einleitend wird auf den Forschungsstand zum Thema Garten bezüglich wissenschaftlicher Disziplinen und Literatur eingegangen. In weiterer Folge wird der Naturbegriff aus philosophischer Sicht beginnend mit der griechischen Antike bis in die Neuzeit beleuchtet. Aus kultur- und sozialanthropologischer Sicht folgt eine Auseinandersetzung mit den Begriffen Natur und Kultur. Im geschichtlichen Teil wird einleitend auf die Entwicklung von Gärten verwiesen. Die Darstellung beinhaltet eine Übersicht beginnend mit Gärten im alten Ägypten, Mesopotamien und China und beschreibt weiter die Entwicklung von Gärten in Europa bis zum Ende des Mittelalters. Nach diesem Kapitel erfolgt die Darstellung der geschichtlichen Entwicklung des Zier- und Nutzgartens in Wien beginnend in der frühen Neuzeit bis heute. Die theoretischen Vorgaben dienten für die Ausarbeitung eines Fragenkatalogs und der Forschungsfrage. Im empirischen Teil dieser Arbeit werden schließlich die Aussagen der Gesprächspartner /-innen zur Bedeutung des Gartens und ihrer Definition von Natur wiedergegeben. In einer abschließenden Zusammenfassung wird darauf eingegangen inwieweit, oder ob überhaupt, sich der aus dem Umgang mit dem Garten ergebende Naturbegriff mit der jeweiligen theoretischen Definition von Natur in Einklang bringen lässt.
Abstract
(Englisch)
This present diploma thesis deals with the question, what specific meaning the garden for his owner has and in what sense the respective owner interprets the idea of nature in general. The research consists of an empirical survey concerning eleven persons living in Vienna with a garden as a permanent place of residence. First of all actual scientific disciplines and literature in the research field on the subject of gardens is to be mentioned. Subsequently the concept of nature is considered from a philosophical perspective beginning with ancient Greek into the modern age. In the following the concepts of nature and culture are discussed from the point of view of Cultural and Social Anthropology followed by a short historical overview of the development of gardens. The presentation includes a summary starting with gardens in the old Egypt, Mesopotamia and China and describes the development of gardens in Europe until the end of the middle ages. After a glance at the historical development of flower gardens the next step leads from the fruit and vegetable garden in Vienna up to todays garden utilization. A guideline-based questionnaire was worked out on the basis of the theoretical ethnological specifications. In the empirical part of the thesis the statements, collected with the conducted interviews concerning the individual importance of the garden and its definition reproduced from nature, are evaluated. The final summary looks into, to what extent, or if at all, the natural concept arising from garden activity itself can be brought into line with the respective theoretical definition of nature.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Garten Wien Naturverständnis Natur Begriff
Autor*innen
Christoph Badelt
Haupttitel (Deutsch)
Gärten und Naturvorstellungen in Wien
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine empirische Untersuchung
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
114 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Marie-France Chevron
Klassifikation
73 Ethnologie > 73.10 Umwelt und Kultur, Kulturökologie: Allgemeines
AC Nummer
AC09575730
Utheses ID
20072
Studienkennzahl
UA | 307 | | |
