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Mehrfach-Diskriminierung von Mädchen und Frauen mit türkischem Migrationshintergrund in Österreich
Cheryl Ahmadpour-Milani
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Johann Wimmer
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.22555
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29228.75387.922866-9
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Bevölkerungsgruppe mit türkischem Migrationshintergrund ist die drittgrößte Herkunftsgruppe in Österreich. In der vorliegenden Arbeit wird die Situation von türkischen Migrantinnen untersucht, wobei festgehalten werden kann, dass Frauen, im Hinblick auf Migrationsprozesse, gegenüber männlichen Migranten und gegenüber anderen weiblichen Herkunftsgruppen verstärkt benachteiligt sind. Es wird angenommen, dass türkische MigrantInnen sowohl auf der Ebene der österreichischen Gesellschaft, als auch auf jener des österreichischen Arbeitsmarktes mit Diskriminierung konfrontiert sind. Um dieser Prolematik nachzugehen, wurde eine Untersuchung mit betroffenen Migrantinnen, mit Verantwortlichen verschiedener Unternehmen, Institutionen wie Migrationszentren, politischen Parteien und dem AMS geführt. Frauen mit türkischem Migrationshintergrund werden in Europa nicht nur auf materieller, sondern auch auf symbolischer Ebene diskriminiert. Häufig werden sie als Sinnbild „der türkischen Kultur“ dargestellt; als Opfer ebendieser Kultur, unterdrückt durch Kopftuch und Zwangsehe. Homogenisierend-pauschalisierende Vorurteile sind die Folge, welche die Integration in den Arbeitsmarkt zusätzlich erschweren. Es wird ersichtlich, dass Diskriminierungspraktiken ein stets integraler Bestandteil von Integrationsmodellen sind, wobei Integration ein beidseitiger Prozess sein sollte. Frauen mit türkischem Migrationshintergrund werden in Europa nicht nur auf materieller, sondern auch auf symbolischer Ebene diskriminiert. Häufig werden sie als Sinnbild „der türkischen Kultur“ dargestellt; als Opfer ebendieser Kultur, unterdrückt durch Kopftuch und Zwangsehe. Homogenisierend-pauschalisierende Vorurteile sind die Folge, welche die Integration in den Arbeitsmarkt zusätzlich erschweren. Es wird ersichtlich, dass Diskriminierungspraktiken ein stets integraler Bestandteil von Integrationsmodellen sind, wobei Integration ein beidseitiger Prozess sein sollte.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Migrantinnen
Autor*innen
Cheryl Ahmadpour-Milani
Haupttitel (Deutsch)
Mehrfach-Diskriminierung von Mädchen und Frauen mit türkischem Migrationshintergrund in Österreich
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
138 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Johann Wimmer
Klassifikation
89 Politologie > 89.41 Staat und einzelne Gruppierungen
AC Nummer
AC09043783
Utheses ID
20135
Studienkennzahl
UA | 300 | | |
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