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Wissensvorräte und Relevanzen von Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung
eine Studie zum Arbeitsleben auf sozialphänomenologischer Grundlage
Katja Pfaffinger
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft
Betreuer*in
Gottfried Biewer
DOI
10.25365/thesis.22654
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29094.56754.915355-0
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Bis dato gibt es keine relevanten Ausarbeitungen der Konzepte der „Wissensvorräte“ und „Relevanzen“ nach Alfred Schütz und Thomas Luckmann. Insbesondere nicht auf das Arbeitsleben von Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung bezogen.
Alfred Schütz‘ unvollendetes Lebenswerk „Strukturen der Lebenswelt“ wurde zwar schon lange Zeit für philosophisch orientierte Arbeiten herangezogen, jedoch schenkte man der Bedeutung der Möglichkeiten für empirisch forschende Ansätze kaum Beachtung. Die Phänomenologie, welche eine menschliche Existenz voraussetzt, wobei sich das Subjekt als leiblich, sozial und kulturell eingegliedert in der Welt versteht, bietet einen Rahmen für die Entfaltung der Gesellschaftswissenschaften. (vgl. Zahavi 2007, S.91) So dauerte es auch in den Sozialwissenschaften einige Zeit, bis sein phänomenologischer Ansatz aufgenommen wurde.
Da es, neben der Analyse und Darlegung der Literatur „Strukturen der Lebenswelt“, ebenfalls ein Anliegen dieser Abhandlung ist, auf subjektiv erlebte Partizipation im beruflichen Lebenslauf und dessen persönliches Erleben von Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung näheren Einblick zu gewähren, stellte sich Schütz‘ Werk als sozialphänomenologische Grundlage für diese Ausarbeitung als bestens geeignet und aussagekräftig heraus – gerade deswegen, da man zentrale Aussagen der phänomenologisch ausgerichteten Soziologie nach Alfred Schütz insbesondere im Handeln und in der Sinngebung, die innerhalb der eigenen Lebenswelt vonstatten gehen, findet. Innerhalb dieses Rahmens gilt es zu klären, wie es zur subjektiven Orientierung in der Welt kommt, wie Erfahrungen und subjektive Wissensvorräte entstehen und wie diese mit objektiven Wissensvorräten gekoppelt sind. Das Ziel dieser sozialphänomenologischen Studie ist es, herauszufinden und zu erläutern, wie sich eine Welt im Bewusstsein jedes Individuums konstituiert und wie der Mensch seine Welt schafft. (vgl. Abels 2007, S. 64)
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Wissensvorräte Relevanzen Sozialphänomenologie Schütz Luckmann Arbeitsleben Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung
Autor*innen
Katja Pfaffinger
Haupttitel (Deutsch)
Wissensvorräte und Relevanzen von Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine Studie zum Arbeitsleben auf sozialphänomenologischer Grundlage
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
139 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Gottfried Biewer
Klassifikationen
AC Nummer
AC10486988
Utheses ID
20231
Studienkennzahl
UA | 297 | | |
