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Netzwerke, Zwischenräume und Aktivismus
Handlungsstrategien von Migrantinnen in Buenos Aires
Lisa Lichtenegger
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Elke Mader
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.22682
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29436.76389.543363-6
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit behandelt die Auswirkungen von Rassismus und Diskriminierung auf MigrantInnen in Buenos Aires. Dabei fokussiert diese Arbeit speziell auf die Situation von bolivianischen MigrantInnen und die Herausbildung von sozialen Netzwerken und Communities, die auf diese Art und Weise versuchen, gegen die sozialen Missstände anzukämpfen. Ich beziehe mich auf das von Nina Glick Schiller, Linda Basch und Cristina Szanton Blanc (1994) entwickelte Konzept der Transnationalismusforschung, das einerseits eine Kritik an der Vorstellung einer homogenen Nationalgesellschaft ist und andererseits neue Fragestellungen und Blickwinkel in der Migrationsforschung aufwirft. Weiters gehe ich auf die Rassismustheorien im spezifischen Kontext Lateinamerikas ein. Dabei analysiere ich besonders die Auswirkungen der Konzepte des mestizaje (Vermischung) und des branqueamiento (Weißwerden) im Zusammenhang mit der Herausbildung der argentinischen Nation. Viele bolivianische MigrantInnen leiden bis heute unter den rassistischen Strukturen und Alltagsrassismus. Diese Forschungsarbeit behandelt die Reaktionen der bolivianischen Community, die sich in Buenos Aires in Rückbesinngung auf die andine Kultur als ethnische, und nicht als nationale, Minderheit definiert. Zentral sind hierbei auch die Beziehungen zu Familie und Verwandten im Herkunftsland und der Nutzen von sozialen Netzwerken in Buenos Aires und die Rolle transnationaler Communities im Leben dieser MigrantInnen.
Abstract
(Englisch)
This thesis argues, that the ethnic definition of Bolivian immigrants in Buenos Aires is a consequence of racism and daily discrimination. This paper describes, how scientific racism in the 19th century and theories about miscegenation influenced the national ideologies that promoted racial mixture. In the case of Argentina the national ideology excluded non-whites from the nation-building project and as a result the immigrants from the neighbour countries are suffering daily discrimination. Aim of this thesis is to prove that the Bolivian community struggles against racism through a reinvention of andine culture in the context of Buenos Aires. Furthermore it examines the importance of transnational networks.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Migration Racism Ethnicity Latin America Argentina
Schlagwörter
(Deutsch)
Migration Rassismus Ethnizität Lateinamerika Argentinien
Autor*innen
Lisa Lichtenegger
Haupttitel (Deutsch)
Netzwerke, Zwischenräume und Aktivismus
Hauptuntertitel (Deutsch)
Handlungsstrategien von Migrantinnen in Buenos Aires
Paralleltitel (Englisch)
Transnational Networks and Strategies of Bolivian Immigrants in Buenos Aires
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
108 S. : graph. Darst., Kt.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Elke Mader
Klassifikationen
70 Sozialwissenschaften allgemein > 70.00 Sozialwissenschaften allgemein: Allgemeines ,
73 Ethnologie > 73.73 Ethnische Identität
AC Nummer
AC09579139
Utheses ID
20259
Studienkennzahl
UA | 307 | | |
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