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Geheiligtes Gebein
Reliquienkult und Wallfahrt unter sozialgeschichtlichen Aspekten
Mona Waldner
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Adelheid Krah
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.22710
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29858.54755.700753-6
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Heilige und Reliquien waren notwendig für den mittelalterlichen Menschen, da sie den sinnlichen Aspekt der Religion abdeckten und dadurch indirekt zur dauerhaften Etablierung des Christentums beigetragen haben. Sie stellen ein schichtübergreifendes Phänomen dar, dem sich ein Gelehrter genauso wenig entziehen konnte wie der Kaiser selbst. Besonders zur ersten Jahrtausendwende in Erwartung des jüngsten Gerichts intensivierte sich die Heilsbedürftigkeit der Menschen, was seinen Niederschlag in einer regelrechten Leistungsfrömmigkeit findet. Reliquien sind niemals nur Gegenstände frommer Devotion, sie bedienen durchaus auch profane Seiten, wie in der politischen Instrumentalisierung von Heiligen und dem Wirtschaftszweig Wallfahrtsort erkennbar ist. Die Aufgabe der Pilger war es, die Kunde des jeweiligen Heiligen über die Landesgrenzen hinauszutragen und so für mehr fromme Besucher zu sorgen. Im Unterschied zur herrscherlichen Wallfahrt, die neben frommen Gedenken vor allem eine politische Komponente trug, veränderte sich beim privaten Pilger nur sein persönliches Leben in Form der Erhöhung seines Sozialprestiges.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Reliquien Wallfahrt Heilige
Autor*innen
Mona Waldner
Haupttitel (Deutsch)
Geheiligtes Gebein
Hauptuntertitel (Deutsch)
Reliquienkult und Wallfahrt unter sozialgeschichtlichen Aspekten
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
135 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Adelheid Krah
Klassifikation
15 Geschichte > 15.07 Kulturgeschichte
AC Nummer
AC10683782
Utheses ID
20287
Studienkennzahl
UA | 312 | | |
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