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Preisdiskriminierung und der europäische Markt für Personenkraftwagen
eine empirische Untersuchung
Stefano D'Agostino
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Betreuer*in
Franz Wirl
DOI
10.25365/thesis.22853
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29272.60147.588665-5
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Der Preis eines Produktes, als einer der stärksten und effektivsten Gewinntreiber, birgt viele Potenziale zur Gewinnmaximierung. Den meisten Unternehmen ist diese Tatsache durchaus bewusst. Sie investieren viel Zeit, Mühe und Geld in die Erarbeitung von Preisstrategien, die einen höheren Gewinn versprechen (Kapitel 2).
Damit ein Unternehmen jedoch eine erfolgreiche Preisstrategie definieren und durchführen kann, bedarf es in große Mengen an Professionalität und Know-how. Zahlreiche Manager wissen jedoch oftmals nicht, welchen Einfluss sie aktiv über den Preis auf den zu erwirtschaftenden Gewinn nehmen können. Da der Grund für diese Lücke im Fehlen elementarer Informationen zu den Bedürfnissen und Zahlungsbereitschaften der Kunden gesehen wird, geht die Arbeit auf preisrelevante Informationen näher ein. Dabei werden unternehmensinterne und unternehmensexterne Informationen behandelt (Kapitel 3).
Eine dieser Preisstrategien ist die in dieser Arbeit thematisierte und behandelte Preisdiskriminierung (Kapitel 4). Diese Strategie wird für zahlreiche Produktbereiche erfolgreich angewandt. Auch für den in dieser Arbeit untersuchten Produktbereich der Pkws ist die Preisdiskriminierung fester Strategiebestandteil und Geschäftsgrundlage zahlreicher Parallelimporteure (Kapitel 5 und 6).
Im empirischen Teil wird der europäische Pkw-Markt auf diskriminierende Preisstrategien hin untersucht. Es werden einige Hypothesen zu den Marktsegmentierungspraktiken von Pkw-Herstellern aufgestellt. Diese werden mithilfe eines eigens aufgestellten Regressionsmodells auf ihre Richtigkeit hin untersucht (Kapitel 7). Die so ermittelten Ergebnisse verwerfen zum Teil die aufgestellten Hypothesen, bestätigen aber auch viel davon. Für verworfene Hypothesen werden Erklärungsansätze geboten. Darüber hinaus scheinen Pkw-Preise innerhalb der EU über die Jahre nicht zu konvergieren. Preisdispersion innerhalb der EU wird uns, zumindest was den Pkw-Markt betrifft, noch für einige Zeit begleiten – ganz zum Leid des Integrationsgedanken der Europäischen Kommission (Kapitel 8).
Abstract
(Englisch)
The price of a product is one of the most powerful profit drivers. As such, the price hides a lot of profit-maximizing potentials. To the majority of companies this fact is known and they invest a lot of money, time and effort in profit-maximizing pricing strategies (see Chapter 2).
In order to be able to define a successful price strategy, a company, however, needs sophisticated knowledge and professionalism in this regard. A lot of managers often do not know what active influence they can have via the price on the profit to be earned. Since the reason for this gap is often seen in the lack of fundamental information about the willingness to pay, the thesis gives an insight into price relevant information (see Chapter 3).
Price discrimination, which is the main focus of this thesis, is one of these price strategies (see Chapter 4). Several firms apply this strategy successfully in several different sectors. Even for the passenger car sector, which is subjected to empirical analysis, price discrimination is a persistent component of pricing strategies. Furthermore, price discrimination in the area of passenger cars provides business opportunities to several parallel importers (see Chapters 5 and 6).
In the empirical part of the thesis, the discriminatory pricing strategies within the European market for passenger cars are examined. The analysis sets out some hypotheses about the market segmentation strategies of car manufacturers. With the help of a specially established regression model, these hypotheses are then tested for accuracy (see Chapter 7). The results determined in part reject the hypotheses, yet also confirm much concerning them. Some explanations are offered for the rejected hypotheses. Moreover, the analysis shows that car prices within the EU seem not to have converged over the years and this is anything but in conformity with the spirit of the European Union, namely to ensure fully integrated markets (see Chapter 8).
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
price price discrimination discrimination passenger car market price convergence market segmentation profit maximization
Schlagwörter
(Deutsch)
Preis Preisdiskriminierung Diskriminierung Pkw-Markt Preiskonvergenz Marktsegmentierung Gewinnmaximierung
Autor*innen
Stefano D'Agostino
Haupttitel (Deutsch)
Preisdiskriminierung und der europäische Markt für Personenkraftwagen
Hauptuntertitel (Deutsch)
eine empirische Untersuchung
Paralleltitel (Englisch)
Price Discrimination and the European market for passenger cars
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
XI, 94, S. VI - XIX
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Franz Wirl
AC Nummer
AC09606079
Utheses ID
20423
Studienkennzahl
UA | 066 | 915 | |
