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Swearing across cultures
a lexical analysis of "Pulp fiction" in English and German
Sonja Renate Astrid Pühringer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Barbara Kryk-Kastovsky
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.22965
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30093.24345.156666-2
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Diplomarbeit beschäftige sich mit einigen Themen in Bezug auf das Fluchen. Hierbei ist der modernen Sprechakt, in welchem meist Schimpfwörter zum Ausdruck gebracht werden, gemeint und nicht das rituelle Verwünschen anderer. Das Ziel der Arbeit ist ein sprachwissenschaftlicher Vergleich zwischen Fluchworten auf Deutsch und Englisch anhand der Analyse eines Filmes, nämlich Quentin Tarantinos Pulp Fiction. Der theoretische Teil dient der Einleitung in das Thema Fluchen. Darin wird die Entstehung und Entwicklung von Fluchworten skizziert und deren Ursprung auf den historischen Glauben an Magie, die Wörtern inne liegt und Einfluss auf das Leben der Menschen haben soll, zurückgeführt. Weiters werden die Verbindung zu gesellschaftlichen Tabus sowie Zensur erklärt und die historische Entwicklung englischer Fluchworte aufgelistet. Außerdem werden verschiedene sprachwissenschaftliche Ansätze mit dem Ziel der Definition von diesen, so genannten „anstößigen“ Worten erwähnt, und Arten sowie Funktionen von Fluchen beschrieben. Als Basis für den praktischen Teil werden vier lexikale Referenz-Hauptkategorien von Fluchworten besprochen: Obszönitäten (sexueller und skatologischer Natur), religiöses Fluchen (Respektlosigkeit und Blasphemie), soziale Fluchworte (in Bezug auf Intellekt, Geschlecht und Ethnizität) und Tiernamen. Abschließend folgt eine Darstellung von Euphemismen und Dysphemismen sowohl in schriftlicher, aber vor allem gesprochener Sprache. Der empirische Teil beschäftigt sich mit der lexikalischen Analyse von Fluchworten in Quentin Tarantinos Pulp Fiction in der englischen Originalfassung und deutschen Synchronisation. Dabei werden zwei zentrale Hypothesen untersucht, und zwar, dass die englischen Fassung weitaus mehr Fluchworte beinhaltet und diese auch insgesamt als „anstößiger“ zu charakterisieren sind als die deutschen.
Abstract
(Englisch)
This thesis treats a number of different issues relating to swearing. In the theoretical part I explore the evolution of swearwords from their ancient origins lying within the belief of word magic, explain their connection to societal taboos and censorship. In order to exemplify the latter, I specify the historical development of swearwords in English. I discuss different linguistic approaches of defining offensive language and distinguish modes and functions of swearing. As basis for my analysis I talk about four major referential categories, including obscenity (sexuality and scatology), religion (profanity and blasphemy), social referents (intellect, gender and ethnicity) and animals. Furthermore, I detail different disguise mechanism like euphemism and dysphemism. The empirical part deals with the lexical analysis of Quentin Tarantino’s movie Pulp Fiction in its original, American-English version and German dubbing. I look at a number of similarities and differences between the two movie scripts. These include literal equivalents, terms and expressions which share certain characteristics as well as discrepancies, additions, omissions and disguise mechanisms. Among other topics I will also discuss restriction of audio-visual translation and the possibility of censorship during the dubbing process.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
swearing swearwords Pulp Fiction
Schlagwörter
(Deutsch)
Fluchen Fluchwörte Pulp Fiction
Autor*innen
Sonja Renate Astrid Pühringer
Haupttitel (Englisch)
Swearing across cultures
Hauptuntertitel (Englisch)
a lexical analysis of "Pulp fiction" in English and German
Paralleltitel (Deutsch)
Kulturübergreifendes Fluchen ; eine lexikalische Analyse von Pulp Fiction auf Englisch und Deutsch
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
V, 184 S.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Barbara Kryk-Kastovsky
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.14 Vergleichende Sprachwissenschaft ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.14 Vergleichende Sprachwissenschaft
AC Nummer
AC10699173
Utheses ID
20525
Studienkennzahl
UA | 190 | 344 | 353 |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1