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Computer- und Videospieler
Kompetenz- und Kontrollüberzeugungen, Spielmotive und Gewaltspielpräferenz
Sebastian Reiterer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Peter Vitouch
DOI
10.25365/thesis.22995
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30316.84610.516869-8
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
In der vorliegenden Arbeit wurden mögliche Zusammenhänge zwischen Kompetenz- und Kontrollüberzeugungen, Motiven von Computer- und Videospielern und Gewaltspielpräferenz untersucht.
Zur Sammlung der Daten von Computer- und Videospielern wurde eine Onlinebefragung durchgeführt. Das Erhebungsinstrument vereinte selbst konstruierte und aus der Literatur übernommene Items. Erhoben wurden soziodemographische Daten, Charakteristika der Nutzung von Bildschirmspielen, die für das Erkenntnisinteresse relevanten Spielmotive sowie die Kompetenz- und Kontrollüberzeugungen der Befragten.
Die Ergebnisse zeigen unter anderem, dass Vielspieler mit stark ausgeprägten externalen Kontrollüberzeugungen eine höhere Motivation aufweisen aggressive Kontrolle im Spiel auszuüben, als Vielspieler mit geringen Ausprägungen in Externalität. Die quantitativen Datenauswertungen belegen außerdem, dass es Spielern mit einem hohen Selbstkonzept eigener Fähigkeiten wichtiger ist Leistungen im Spiel zu realisieren, als Spielern mit durchschnittlich ausgeprägten Kompetenzüberzeugungen. Zur Interpretation dieser Befunde kann der Uses-and-Gratifications Approach herangezogen werden. Computer- und Videospieler nutzen virtuelle Welten demnach, um Kontrolldefizite zu kompensieren und handlungsbezogenen Ideenreichtum auszuleben.
Die Studie konnte auch zeigen, dass die Motivation von Spielern, auf aggressive Weise Kontrolle im Spiel auszuüben, mit der Präferenz für Gewaltspiele zusammenhängt. Theoretische Erkenntnisse zum Aggressionsbegriff untermauern die Interpretation, dass Gewalt in Spielen besonders geeignet ist, um Gefühle von Macht und Kontrolle zu erzeugen. Daher greifen Spieler mit höherer aggressiver Kontrollmotivation eher zu violenten Spielen.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Computerspiele Videospiele Spielmotive Gewaltspiele Gewaltspielpräferenz Kompetenz- und Kontrollüberzeugungen locus of control Uses-and-Gratifications Approach Aggression
Autor*innen
Sebastian Reiterer
Haupttitel (Deutsch)
Computer- und Videospieler
Hauptuntertitel (Deutsch)
Kompetenz- und Kontrollüberzeugungen, Spielmotive und Gewaltspielpräferenz
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
213 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Peter Vitouch
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.38 Neue elektronische Medien ,
77 Psychologie > 77.99 Psychologie: Sonstiges
AC Nummer
AC10503360
Utheses ID
20555
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
