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Mobilität und transnationale Konflikte im deutschen und französischen Sprachraum
Filmanalyse der Filme "Die Piefke Saga", "Poppitz", "Bienvenue chez les Ch'tis" und "Rien à déclarer"
Lisa Marie Zohmann
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Jörg Türschmann
DOI
10.25365/thesis.23449
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30443.72932.663254-7
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Beziehungen zwischen Nationen innerhalb desselben Sprachraums sind nicht immer unproblematisch und oftmals durch sprachliche Differenzen und stereotype Vorstellungen getrübt. Humor als einer der wichtigsten Bestandteile der Gesellschaft kann in dieser Hinsicht dazu beitragen, nationale Barrieren zu überwinden. So kann beispielsweise der komische Film solch problematische Bereiche thematisieren und durch eine humorvolle Inszenierung ins Gegenteil umkehren.
Die vorliegende Arbeit fragt nach der Rolle der Mobilität im Film, wie Komik im Rahmen der transnationalen Konfliktthematik zustande kommt und welche Unterschiede sich in diesem Zusammenhang zwischen verschiedenen Sprachräumen ergeben.
Vier Filme (je zwei Beispiele aus dem deutschen und französischen Sprachraum) wurden anhand einer Filmanalyse auf jene Szenen hin untersucht, die inhaltlich mit den Begriffen "Mobilität", "Klischee" und "Sprache" zusammenhängen.
Mobilität als paradoxes Phänomen bildet den Ausgangspunkt der Filme: Als großräumige Bewegung zu Beginn steht sie in krassem Gegensatz zum weiteren Verlauf des Films, der durch physische Immobilität und geistige Inflexibilität gekennzeichnet ist. Auf Basis dieser eingeschränkten Mobilität und Sichtweisen kreiert die Komödie bzw. die Satire Komik durch verschiedene Stilmittel sowohl auf formaler, als auch auf inhaltlicher Ebene und spielt zentral mit der sprachlichen Differenz-Problematik: In den filmischen Konflikten kommt es zur Konfrontation zwischen der überlegenen "Standard"-Sprache und dem unterlegenen regionalspezifischen Dialekt. Diese komisch inszenierten Konflikte spielen sich dabei auf unterschiedlichen Komplexitäts-Ebenen ab. Hinsichtlich dieses Aspekts gilt: Je komplexer das Komikangebot ist, desto wichtiger wird der kulturelle Hintergrund des Zuschauers für das Verständnis des Films.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Mobilität transnationale Konflikte Stereotyp Humor Komik Film
Autor*innen
Lisa Marie Zohmann
Haupttitel (Deutsch)
Mobilität und transnationale Konflikte im deutschen und französischen Sprachraum
Hauptuntertitel (Deutsch)
Filmanalyse der Filme "Die Piefke Saga", "Poppitz", "Bienvenue chez les Ch'tis" und "Rien à déclarer"
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
148 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Jörg Türschmann
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.37 Film, Video
AC Nummer
AC10514835
Utheses ID
20964
Studienkennzahl
UA | 236 | 346 | |
