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Systematischer Review und Meta-Analysen zu Effekten selektiver Partnerwahl (Assortative Mating), mit Fokus auf Alter, Bildung und physische Aspekte
Marisa Silbernagl
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Martin Voracek
DOI
10.25365/thesis.23461
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30498.62217.830661-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Dieser systematische Review beleuchtet das Thema Assortative Mating in
den Variablen Alter, Bildung, Körpergröße, Körpergewicht und BMI. Assortative
Mating kann als die nicht zufällige Partnerwahl nach Kriterien der Ähnlichkeit der
Partner in diversen Merkmalen beschrieben werden und ist seit den Zeiten
Charles Darwins Gegenstand der Wissenschaft (Buss, 1984a). Die Ähnlichkeiten
zwischen den Paaren wurden in dieser Arbeit in Form einer Meta-Analyse
berechnet und diskutiert, um Schlüsse über die Forschung von 1903 bis 2012
ziehen zu können.
Es wird ein Überblick über häufig im Zusammenhang mit Assortative Mating
stehende Begriffe, Erklärungsmodelle der Partnerwahl sowie Hintergründe des
Forschungsinteresses gegeben. Die Anfänge der Forschung werden ab Beginn
des 20. Jahrhunderts dargestellt. Forschungsberichte in den Variablen Alter,
Bildung, Körpergröße, Körpergewicht und BMI werden einzeln im Überblick
erläutert. Die Berechnung der meta-analytischen Ergebnisse mit dem Programm
Comprehensive Meta-Analysis, 2.0. konzentriert sich auf die Korrelationen der
Paare in den zu interessierenden Variablen, Effekte des Publikationsjahres und
Subgruppeneffekte der Herkunft der Stichproben.
Die Ergebnisse zeigen, dass in allen interessierenden Variablen ein
signifikanter Zusammenhang zwischen den Partnern besteht. Diese
Zusammenhänge variieren von schwachen Effekten wie für Körpergröße,
Körpergewicht und BMI, über starke Effekte für Bildung bis zu sehr starken
Zusammenhängen für die Variable Alter. Die Hypothese, dass diese Merkmale bei
der Partnerwahl eine wichtige Rolle spielen, lässt sich somit bestätigen und
entspricht den, in der Literatur vorhandenen, Forschungsergebnissen.
Die Ergebnisse der Metaregressionen für das Jahr der Veröffentlichung
konnten für die Variablen Bildung und BMI ebenfalls signifikante Effekte finden
und einen Einfluss der Zeit der Studienpublikation beweisen. Subgruppeneffekte
zeigen für die Merkmale Alter, Bildung und Körpergröße signifikante Unterschiede
in der Herkunft der Paare. Auf mögliche Erklärungsansätze der gefundenen
Korrelationen, Metaregressions-und Subgruppeneffekte wird in der Diskussion
eingegangen.
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Weitere Bereiche der zukünftigen Forschung können ausgereiftere
Erklärungsansätze, warum sich die Partner in den beschriebenen Merkmalen
ähneln, darstellen. Des Weiteren sind noch mehr Studien von Interesse, die Paare
aus nicht-westlichen Ländern untersuchen, da es dazu im Vergleich noch wenige
Ergebnisse gibt und es wahrscheinlich ist, dass es zu Abweichungen im Vergleich
zu den Industrienationen kommen könnte. Da in der bisherigen Forschung vor
allem Untersuchungen zu Langzeitbeziehungen überwiegen, ist es für die Zukunft
interessant zu erkunden, wie sich die Partnerwahl bei kürzeren Beziehungen
abspielt. Ebenfalls zukünftige Forschungsinteressen liegen in der Partnerwahl
unter bestimmten Umständen wie z.B. bei Speed-Dating Events, Studien zur
Partnerwahl mit Hilfe elektronischer Mittel wie dem Internet und Studien über den
Lebensverlauf bzw. einzelne Lebensabschnitte der Partner.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Assortative Mating Assortative Marriage Couple correlation
Schlagwörter
(Deutsch)
Paarähnlichkeit Partnerkorrelationen selektive Partnerwahl
Autor*innen
Marisa Silbernagl
Haupttitel (Deutsch)
Systematischer Review und Meta-Analysen zu Effekten selektiver Partnerwahl (Assortative Mating), mit Fokus auf Alter, Bildung und physische Aspekte
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
128 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Martin Voracek
AC Nummer
AC10504409
Utheses ID
20975
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
