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Sprachliche Integration
Einfluss auf Wiener Migrantinnen aus Serbien
Ana Subotic
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Jelena Tošić
DOI
10.25365/thesis.23494
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29054.97109.387063-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
In dieser Diplomarbeit wird der Frage nachgegangen, wie Migrantinnen aus Serbien Integration verstehen.
Dabei wird untersucht, ob ihr Verständnis (emischer Diskurs) im Einklang oder im Widerspruch
zu politischen Diskursen steht, die Integration auf die Beherrschung der Sprache des Aufnahmelandes
reduzieren. Ausgehend von der Darstellung relevanter Trends in der Migrationsforschung
wird der Begriff Integration im wissenschaftlichen sowie populären Diskurs(en) kritisch beleuchtet
und hinterfragt. Anschließend wird auf die Bedeutung der Sprache und folglich der „sprachlichen
Integration“ eingegangen. Für diese Arbeit wurden vier Frauen aus Serbien interviewt, die mit
Hilfe transnationaler familiärer Netzwerke und Verbindungen nach Wien migrierten und so wie viele
andere EinwanderInnen aufgrund rechtlicher Bestimmungen die Integrationsvereinbarung erfüllen
mussten. Seit 2003 verpflichtet die Integrationsvereinbarung MigrantInnen aus Drittstaaten dazu,
Deutschkenntnisse auf einem bestimmten Niveau des europäischen Referenzrahmens für Sprachen
nachzuweisen. Die interviewten Frauen stehen für eine Gruppe von Migrantinnen, die Deutschkurse
neben der Betreuung von Kleinkindern besuchen muss und aufgrund lernbiographischer Aspekte an
niederschwelligen Deutschkursen teilnimmt. Es wird anhand qualitativer Interviews untersucht, unter
welchen Umständen die Frauen nach Wien migrierten und wie rechtliche Rahmenbedingungen
auf ihr Leben Einfluss nehmen. Die Ergebnisse der Interviews spiegeln ein funktionales Integrationsverständnis
wieder, das Sprachkenntnisse als die Basis jeglicher Integration voraussetzt. Der
Deutscherwerb der interviewten Frauen wird beschrieben, wobei näher darauf eingegangen wird,
wie die Frauen mit dem Zwang umgehen, Deutsch lernen zu müssen, aber auch auf finanzielle
Schwierigkeiten, die Lernmotivation so wie den Lernerfolg. Anhand von Freundschaften welche die
Frauen schließen wird gezeigt, wie die (Mutter)Sprache kontextabhängig ein identitätsstiftendes
Merkmal ist und in transnationalen so wie multiethnischen Beziehungen für die Aushandlung von
Identität eine tragende Rolle einnimmt.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Integration Migration Linguistic Integration German Courses
Schlagwörter
(Deutsch)
Integration Migration Sprachliche Integration Deutschkurse
Autor*innen
Ana Subotic
Haupttitel (Deutsch)
Sprachliche Integration
Hauptuntertitel (Deutsch)
Einfluss auf Wiener Migrantinnen aus Serbien
Paralleltitel (Englisch)
Linguistic Iitegration ; the influence on Viennese migrants from Serbia
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
IV, 122 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Jelena Tošić
Klassifikationen
73 Ethnologie > 73.64 Sprache, Kommunikation ,
73 Ethnologie > 73.74 Interethnische Beziehungen
AC Nummer
AC10490749
Utheses ID
21005
Studienkennzahl
UA | 307 | | |
