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Der Schwed' kummt!
Schwedenspuren in Niederösterreich aus der Zeit des 30jährigen Krieges
Cornelia Bauer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Sven Hakon Rossel
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.23595
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30109.67277.308065-1
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Diese Diplomarbeit beschäftigt sich mit den historischen Spuren, welche die Schweden in Niederösterreich gegen Ende des 30jährigen Krieges (1618-48) in den Jahren 1645/46 hinterlassen haben. Diese Spuren finden sich fast ausschließlich im heutigen Wald- und Weinviertel, als die Schweden im Krieg gegen die habsburgischen Truppen unter Kaiser Ferdinand III. gekämpft haben und als Besetzungsmacht hier stationiert waren. Einerseits werden alle konkreten Spuren wie Denkmäler und Säulen (sogenannte „Schwedenkreuze“), im Kampf zerstörte Burgen, Schutzbriefe einiger Gemeinden u.Ä. erforscht, andererseits soll dem Mythos des „bösen Schweden“ genauer auf den Grund gegangen werden. So gibt es eine große Anzahl sog. „Schwedensagen“ und „Schwedenlieder“, die von den kämpferischen Auseinandersetzungen der kaiserlichen mit den schwedischen Truppen erzählen, oder zumindest darauf verweisen, und das obwohl die Präsenz der Schweden als Kriegsmacht in Niederösterreich vergleichsweise relativ kurz war. Zunächst wird in die Thematik eingeführt und ein historischer Überblick über den 30jährigen Krieg, seine Ursachen und seinen Verlauf gegeben und die Rolle der Schweden dargelegt. Hier wird auf die schwedische Motivation, soweit in den Süden vorzustoßen, eingegangen und erklärt, wie es zu dieser Konfrontation zwischen den Schweden und den Habsburgern kam. Ein wichtiger Punkt dabei ist, das damalige Bild der Schweden genauer zu analysieren: Wusste man vor dem 30jährigen Krieg im kontinentalen Europa über Schweden so gut wie gar nichts, da es als peripheres Land irgendwo im Norden keine Rolle spielte, so änderte sich das mit dem den Eintritt in den 30jährigen Krieg schlagartig und nachhaltig. Im weiteren Verlauf der Arbeit wird dann konkret auf den Schwedenfeldzug in Niederösterreich eingegangen (Wo waren die Schweden genau? Welche Ortschaften waren vor allem betroffen?), um dann zu den eigentlichen Schwedenspuren zu gelangen. Dabei erfolgt eine Einteilung in die verschiedenen Arten von „materiellen Spuren“ („Belagerte und zerstörte Burgen“, „Schutzbriefe“, „Schwedenkreuze und -säulen“) und „immaterielle Spuren“ (Wo werden diese konkret erwähnt?). Ein großer Teil der weiteren Arbeit widmet sich dabei den „Schwedensagen“ und dem darin vermittelten Bild der Schweden.
Abstract
(Englisch)
This thesis deals with the historical traces which Swedish soldiers have left in Lower Austria at the end of the 30 Years’ War (1618-48) in the years 1645/46. These traces are found mostly in the present Wald- and Weinviertel, as the Swedes in the war against the army of the Habsburger Emperor Ferdinand III. have fought and were stationed here as an occupying power.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Swedish tracks Lower Austria Thirty Years' War
Schlagwörter
(Deutsch)
Schwedenspuren Niederösterreich 30jähriger Krieg
Autor*innen
Cornelia Bauer
Haupttitel (Deutsch)
Der Schwed' kummt!
Hauptuntertitel (Deutsch)
Schwedenspuren in Niederösterreich aus der Zeit des 30jährigen Krieges
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
233 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Sven Hakon Rossel
Klassifikationen
15 Geschichte > 15.07 Kulturgeschichte ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.98 Textsammlungen ,
18 Einzelne Sprachen und Literaturen allgemein > 18.17 Schwedische Sprache und Literatur
AC Nummer
AC10494615
Utheses ID
21094
Studienkennzahl
UA | 394 | | |
Universität Wien, Universitätsbibliothek, 1010 Wien, Universitätsring 1