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Móricz Zsigmonds Roman Árvácska (1941) - Realität oder Fiktion?
Sabine Pap
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Andrea Seidler
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.23628
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30486.53009.165153-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Das Thema der Diplomarbeit ist die staatliche Waisenbetreuung und in Ungarn zur ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, gestützt durch Móricz Zsigmonds Roman Árvácska. In dieser Arbeit wird Móricz’ Darstellung der Waisenbetreuung mit der realen Situation in Ungarn dieser Zeit verglichen. Es wird ein Überblick über Móricz Zsigmonds Biografie gegeben, mit besonderem Schwerpunkt auf seine Beziehung zu Litkei Erzsébet, die er als Modell für den behandelten Roman verwendete. Um einen Vergleich zwischen ihrem realen Leben und dem der Romanheldin zu ziehen, wird ihre Kindheit näher beleuchtet. Die historischen und gesellschaftlichen Hintergründe zur Zeit von Erzsébets Geburt im Jahr 1916 tragen einen Großteil dazu bei, dass Kinder in Pflege gegeben wurden. Diese haben auch einen Einfluss auf die Verhaltensweisen der Pflegefamilien den Kindern gegenüber. Damit ein Vergleich zwischen dem Bild der Waisenbetreuung in Móricz’ Werk und der Realität erstellt werden kann, wird auch die allgemeine Situation der Waisen- und Findelkinder der untersuchten Zeit in Ungarn beschrieben. Dazu werden die ersten Einrichtungen für Waisen- und Findelkinder, sowie die Rechtslage erfasst, und in weiterer Folge die Verstaatlichung dieser Angelegenheit dargestellt. Im darauf folgenden Kapitel wird eine genaue Analyse des Romans Árvácska erstellt. Dazu wird ein Überblick über die Entstehung des Romans, die Textumgebung und eine Zusammenfassung der Handlung dargestellt. Darauf folgt eine Analyse und Interpretation des Werkes. Schließlich wird die Frage behandelt, ob Móricz Zsigmond das Leben der Waisen- und Findelkinder in seinem Roman Árvácska so darstellte, wie es in der Realität stattfand, oder ob Fiktion diese Darstellung verzerrte.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Móricz Zsigmond Roman Árvácska Litkei Erzsébet staatliche Waisenbetreuung in Ungarn Gesellschaftsbild in Ungarn in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
Autor*innen
Sabine Pap
Haupttitel (Deutsch)
Móricz Zsigmonds Roman Árvácska (1941) - Realität oder Fiktion?
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
112 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Andrea Seidler
Klassifikation
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.70 Literaturwissenschaft: Allgemeines
AC Nummer
AC10501211
Utheses ID
21123
Studienkennzahl
UA | 190 | 344 | 382 |
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