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Einfluss einer Bewegungs- und Ernährungsintervention auf die Lebensqualität von Wiener PensionistInnen
Martina Kellner
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Betreuer*in
Karl-Heinz Wagner
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30189.51899.632863-1
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Ziel: Ziel der Studie war den Einfluss einer Bewegungs- und Ernährungsintervention auf die Lebensqualität von Wiener PensionistInnen zu messen. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf mögliche Einflüsse des psychischen, kognitiven, funktionellen sowie des Ernährungs- Status der ProbandInnen gelegt. Methoden: Die Lebensqualität wurde mit dem international sehr häufig verwendeten generischen Fragebogen, dem SF -36, erhoben. Für die Messung von Depression (psy-chische Verfassung) kam der Geriatric Depression Score (GDS) zum Einsatz. Der funkti-onelle Status wurde mittels Barthel Index (BI) bewertet. Für den kognitiven Zustand wurde der Mini Mental Status Test (MMSE) verwendet. Der Ernährungszustand wurde mittels Mini Nutritional Assessment(MNA) ermittelt. Diese Daten wurden einmal vor Studienbeginn und nach drei Monaten Intervention erhoben. Die Intervention bestand aus einem zweimal wöchentlich stattfinden Krafttraining sowie für einen Teil der Gruppe aus der Zufuhr eines speziellen Proteindrinks. Die Kontrollgruppe erhielt ein kognitives Training. Resultate: Das durchschnittliche Alter der ProbandInnen (n=104; 86,7% Frauen) lag bei 83,1 ± 6,1 Jahren. Die Ausgangswerte der Lebensqualität lagen in sechs Subskalen un-ter (PF: 45,1%, RP:41,8%, BP:49,1%, GH: 46,1%, RE:45,8%, MH:48,6%) und bei zweien (VT: 52,2%, SF: 51,0%) über dem Durchschnitt der U.S. Referenz Bevölkerung. Die In-tervention brachte widersprüchliche Veränderungen in den Studiengruppen. Vor allem die physischen Werte verschlechterten sich teils signifikant. Das könnte an Verände-rungen der persönlichen Bewertungsmaßstäbe durch die Intervention liegen. Es gab starke Zusammenhänge von Depression, Mangelernährung und Funktionalität auf die Beurteilung der Lebensqualität, hier wurden auch eindeutige Alterseffekte gemessen. Eine schlechtere Bewertung der Lebensqualität bei Frauen, wie in vielen Studien be-richtet, konnte vor allem in den physischen Subskalen beobachtet werden Schlussfolgerung: Nach drei Monaten Bewegungs- und Ernährungstherapie konnte nur ein geringer Einfluss der Intervention auf die gesundheitsbezogene Lebensqualität festgestellt werden. Der starke Einfluss von Depression aber auch Mangelernährung auf die Lebensqualität deutet darauf hin, dass diesen Aspekten vermehrt Aufmerksam-keit gewidmet werden muss.
Abstract
(Englisch)
Objective: Aim of the study was to measure the influence of an exercise and nutrition-al intervention on the health related quality of life (HrQOL) of institutionalized older individuals. The analysis also explored possible effects of mental, cognitive, functional as well as nutritional status of the elderly on HrQOL. Methods: HrQOL was assessed using the internationally widely used generic SF-36 survey. The mental status was examined by the Geriatric Depression Scale (GDS). Mini Mental Examination State Test (MMSE) was used to evaluate the cognitive status, the Mini Nutritional Assessment (MNA) to measure the nutritional status and the Barthel Index (BI) was used to indicate the functional status. Data was collected twice, at base-line and at the follow-up 3 months later. Intervention included a one hour strength training twice a week and a nutritional supplement for half of the group. The control group received cognitive training sessions instead. Results: The average age of the participants (n=104; 86,7% females) was 83,1 ± 6,1 years. At baseline the scores of HrQOL were below average of an U.S referent popula-tion in six subscales (PF: 45,1%, RP:41,8%, BP:49,1%, GH: 46,1%, RE:45,8%, MH:48,6%) of the SF-36 and above in two of them (VT: 52,2%, SF: 51,0%). Intervention showed inconsistent results in the study groups. Physicals scores decreased significantly. This might be due to shifting of personal impressions. Strong links could be explored be-tween the scales of the SF-36 and depression, malnutrition as well as physical function-ing scores, also significant age-related effects could be observed here. The lower scores of HrQOL in women as observed in many studies were determined mainly in the physical subscales. Conclusions: At the 3 month follow-up only low influences of the physical and nutri-tional intervention could be found with the used scales. Strong effects of depression and nutritional scores on HrQOL indicate the importance of including those factors in order to improve the HrQOL of the elderly.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
quality of life (QOL) health-related quality of life (HrQOL) intervention active ageing insitutionalized elderly SF-36 MNA MMSE GDS Barthel Index
Schlagwörter
(Deutsch)
Lebensqualität gesundheitsbezogene Lebensqualität Intervention aktives Altern HeimbewohnerInnen SF-36 MNA MMSE GDS Barthel Index
Autor*innen
Martina Kellner
Haupttitel (Deutsch)
Einfluss einer Bewegungs- und Ernährungsintervention auf die Lebensqualität von Wiener PensionistInnen
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
X, 79 S. : Ill., graf. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Karl-Heinz Wagner
Klassifikationen
30 Naturwissenschaften allgemein > 30.30 Naturwissenschaften in Beziehung zu anderen Fachgebieten ,
71 Soziologie > 71.36 Alterssoziologie
AC Nummer
AC10505922
Utheses ID
21255
Studienkennzahl
UA | 474 | | |
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