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Interkulturelle Fachkommunikation im österreichischen Gesundheitswesen am Beispiel der Gynäkologie und Geburtshilfe
Maria Malenta
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Zentrum für Translationswissenschaft
Betreuer*in
Gerhard Budin
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.23793
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29503.36130.364355-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Das Hearing zum Thema „Abtreibungstourismus der Polinnen“ (poln. „Turystyka aborcyjna Polek“), das am 28.6.2010 im polnischen Sejm stattfand, machte die polnische Gesellschaft auf ein bisher selten angesprochenes Problem aufmerksam ― tausende Frauen fahren jährlich ins Ausland, um einen Schwangerschaftsabbruch durchführen zu lassen. Der Grund für dieses Phänomen liegt im restriktiven Schwangerschaftsabbruchsgesetz der Republik Polen, das seit 1993 in Kraft ist. Die gesetzliche, politische, religiöse sowie gesellschaftliche Einstellung zu diesem Thema gibt polnischen Frauen, die sich für den Schwangerschaftsabbruch entschieden haben, wenig bis keinen Handlungsspielraum und keine Möglichkeit, ihr Problem mit ihrem Frauenarzt besprechen zu können. Um dem gesellschaftlichen Druck zu entkommen, unternehmen sie eine oft lange, kostspielige Reise ins Ausland (Deutschland, die Niederlande, Großbritannien, Österreich). In der vorliegenden Arbeit wurde ein Problem, das mit dem Abtreibungstourismus-Phänomen im engen Zusammenhang steht, untersucht ― der interkulturelle Aspekt der Kommunikation zwischen den österreichischen ÄrztInnen/Pflegepersonal und polnischen Patientinnen. Die Arbeit bietet einen Einblick in einen Bereich, dem aufgrund seiner Zwiespältigkeit der Status eines Forschungsgebiets oft verweigert wird; dabei ist es ein Bereich in dem die interkulturelle Kommunikation einen unabdingbaren Teil darstellt und genau analysiert werden sollte. Den Kern dieser Arbeit stellen Interviews mit ExpertInnen dar, die mit dem Abtreibungstourismus-Phänomen, sowie dessen interkultureller Problematik, täglich konfrontiert werden. Es wurden ihre Meinungen zur aktuellen Situation in Praxis sowie die Handhabung der sprachlich- und kulturbedingten Wahrnehmungsunterschiede präsentiert.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Interkulturelle Kommunikation
Autor*innen
Maria Malenta
Haupttitel (Deutsch)
Interkulturelle Fachkommunikation im österreichischen Gesundheitswesen am Beispiel der Gynäkologie und Geburtshilfe
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
115 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Gerhard Budin
Klassifikationen
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.10 Sprache in Beziehung zu anderen Bereichen der Wissenschaft und Kultur ,
44 Medizin > 44.92 Gynäkologie
AC Nummer
AC11045674
Utheses ID
21275
Studienkennzahl
UA | 065 | 331 | 342 |
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