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Zusammenhänge des Nahrungsergänzungsmittelkonsums mit subjektivem ProbandInnennutzen und untersuchten Biomarkern in der BIOCLAIMS-Studie
Matthias Jud
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Betreuer*in
Brigitte Winklhofer-Roob
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.23886
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30062.19357.246963-6
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Zielsetzung: Ziel der vorliegenden prospektiven Studie war es, den Konsum von Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) von gesunden StudienteilnehmerInnen des BIOCLAIMS-Projektes hinsichtlich Häufigkeit, Regelmäßigkeit und Einnahmedosis zu untersuchen und Gründe für den NEM-Konsum, den subjektive Nutzen, Selbsteinschätzungen sowie Kriterien, die zum NEM-Konsum führten, detailliert zu betrachten und Unterschiede zwischen Männern und Frauen festzustellen. Weiters wurden im Plasma gemessene Biomarker für die Zufuhr von ausgewählten NEM-Inhaltsstoffen zwischen NEM-KonsumentInnen und Nicht-KonsumentInnen verglichen, um einen objektiven Nutzen des Konsums der NEM zu erkennen. Methoden: Es wurden zwei Kollektive von StudienteilnehmerInnen untersucht. Die relevanten Informationen über den NEM-Konsum wurden mittels eines bereits bestehenden und eines eigens für die Arbeit erstellten Fragebogens erhoben. Die damit gewonnenen Daten, sowie die Ergebnisse der Plasmakonzentrationen von Mikronährstoffen, die im BIOCLAIMS-Projekt labor-chemisch ermittelt wurden, wurden ausgewertet und mit Angaben in der Literatur verglichen. Ergebnisse: Vitamine wurden am häufigsten und zugleich auch in höchsten Mengen zugeführt, gefolgt von Mineralstoffen und Spurenelementen. Weitere NEM-Gruppen spielten eine untergeordnete Rolle. Unterschiede bestanden im Konsumverhalten zwischen Männern und Frauen hinsichtlich der zugeführten Mengen, sowie Häufigkeiten und Regelmässigkeiten des Konsums, ebenso spielte die Selbsteinschätzung der Ernährungsgewohnheiten und der Gesundheit eine Rolle für den NEM-Konsum. Eine signifikante Auswirkung des Konsums von NEM auf Plasmakonzentrationen als Biomarker für den Konsum über NEM wurde nur für Vitamin C, nicht jedoch für Vitamin A, E und ß-Carotin beobachtet, was durch die niedrigen Tagesdosen erklärt werden kann. Schlussfolgerung: Die Häufigkeit des NEM-Konsums und der Versorgungszustand mit Mikronährstoffen war bei den StudienteilnehmerInnen vergleichbar mit anderen Kollektiven. Unterschiede zeigten sich in der Anzahl konsumierter NEM sowie in den mittleren zugeführten Tagesdosen einzelner Mikronährstoffe. Für die StudienteilnehmerInnen war der subjektive Nutzen nicht eindeutig erfassbar. Ein objektivierbarer Effekt auf die Biomarker wurde für Vitamin C beobachtet.
Abstract
(Englisch)
Study aims: The aim of this prospective study was to investigate the consumption of dietary supplements of healthy study participants of the BIOCLAIMS project regarding frequency, regularity and daily dose of dietary supplement use and to perform a detailed analysis of the reasons for taking dietary supplements, the subjective benefits, results of self-assessment and criteria for the use of dietary supplements and to elucidate gender differences. In addition, plasma biomarkers of nutritional exposure to ingredients of dietary supplements were compared between supplement users and non-users to determine objective benefits of dietary supplements. Methods: Two groups of study participants were investigated. Relevant information regarding dietary supplement use was obtained using a pre-existing questionnaire and a specifically developed questionnaire. Data collected from these questionnaires and results of plasma concentrations of micronutrients determined by laboratory methods in the BIOCLAIMS project were analysed and compared with the literature. Results: Vitamins were taken most frequently and in highest quantities, followed by minerals and trace elements. Other dietary supplement groups played a minor role. Differences were identified in consumption habits between men and women regarding amounts, frequencies and regularities of consumption. Self-assessment of dietary habits and health status also played a role in dietary supplement consumption. A significant association between plasma concentrations as biomarkers of dietary supplement use was observed for vitamin C, but not for vitamin A, E and ß-carotene, which could be explained by low daily supplement doses. Conclusions: Frequencies of dietary supplement consumption and micronutrient status of the study participants were comparable with those of other study populations. Differences were observed in the numbers of dietary supplements consumed as well as in the average daily doses of individual micronutrients. The study participants had difficulties to capture subjective benefits of dietary supplements. An objective effect on biomarkers was observed for vitamin C.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Supplements benefits of dietary supplements consumption of dietary supplements nutritional supplements and biomarkers
Schlagwörter
(Deutsch)
Nahrungsergänzungen Nutzen von Nahrungsergänzungen Konsum von Nahrungsergänzungen Biomarker und Nahrungsergänzungen
Autor*innen
Matthias Jud
Haupttitel (Deutsch)
Zusammenhänge des Nahrungsergänzungsmittelkonsums mit subjektivem ProbandInnennutzen und untersuchten Biomarkern in der BIOCLAIMS-Studie
Paralleltitel (Englisch)
Associations between dietary supplement use and subjective benefits of supplement users and biomarkers of nutritional exposure determined in the BIOCLAIMS study
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
VIII, 95 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Brigitte Winklhofer-Roob
Klassifikationen
30 Naturwissenschaften allgemein > 30.00 Naturwissenschaften allgemein: Allgemeines ,
30 Naturwissenschaften allgemein > 30.99 Naturwissenschaften allgemein: Sonstiges
AC Nummer
AC10697522
Utheses ID
21359
Studienkennzahl
UA | 474 | | |
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