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Georg Kurz und die frühbarocken Gemälde für die Stiftskirche Zwettl
Christina Kapeundl
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Ingeborg Schemper
DOI
10.25365/thesis.23949
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29204.66420.970564-6
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit setzt sich mit dem Passauer Künstler Georg Kurz und seinen acht, für die Stiftskirche ,,Maria Himmelfahrt“ in Zwettl, geschaffenen Gemälden auseinander. Der Maler, der sich neben Zwettl auch in Ried im Innkreis und Strögen aufgehalten haben soll, schuf die Holztafelgemälde Anfang des 17. Jahrhunderts. Ursprünglich als Seitenaltar- Gemälde für die Stiftskirche bestimmt, befinden sie sich heute in der Prälatur des Stifts Zwettl.
Eine Besonderheit stellt die geringe Beachtung von Künstler und Werk in der Forschung dar. Bis auf einige wenige namentliche Nennungen in der Literatur hat noch keine Auseinandersetzung stattgefunden. Die Suche nach Anhaltspunkten in den Archiven lieferte leider ebenfalls nur karge Ergebnisse. Dennoch konnte die Person des Auftraggebers, so wie die Beweggründe für die Themenvergabe erörtert werden. Das Schicksal der Gemälde – die Aufenthaltsdauer in der Kirche – wird ebenfalls beleuchtet.
Das Hauptaugenmerk dieser Arbeit liegt jedoch auf der genauen Betrachtung der acht Gemälde. Um dem Maler Georg Kurz näher zu kommen, werden charakteristische Merkmale wie das Figurenideal, der Bildaufbau oder der vorherrschende enorme Detailreichtum analysiert und hervorgehoben. Dadurch ist es möglich, den Künstler mittels Stilanalyse im kunsthistorischen Kontext zu verorten. Anhand von Vergleichen mit Werken von Hans von Aachen, Hans Holtzmayr, Hans Rottenhammer und Christoph Schwarz wird offensichtlich, dass Georg Kurz in der Tradition der Münchner Hofmaler des Herzogs Wilhelm V. von Bayern stand. Zwei weitere Georg Kurz zugeschriebene Gemälde in Strögen und Klein- Zwettl werden ebenfalls angeführt und auf die für Kurz typischen stilistischen Merkmale hin untersucht.
Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist, ein erstes Bild von diesem leider bis jetzt unbeachteten Künstler zu skizzieren und ihn somit für folgende Forschungen greifbar zu machen.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Georg Kurz Zwettl Niederösterreich Herzog Wilhelm V Frühbarock Malerei
Autor*innen
Christina Kapeundl
Haupttitel (Deutsch)
Georg Kurz und die frühbarocken Gemälde für die Stiftskirche Zwettl
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
89, 11, [ca. 40] S. : zahlr. Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Ingeborg Schemper
Klassifikation
20 Kunstwissenschaften > 20.20 Ikonographie
AC Nummer
AC10671872
Utheses ID
21418
Studienkennzahl
UA | 315 | | |
