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Buckelwiesenverbreitung und Waldgrenzentwicklung in den Südtiroler Dolomiten
Manuel Ecker
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie
Betreuer*in
Christine Embleton-Hamann
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.23982
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29501.45738.236269-7
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
In dieser Arbeit geht es um das geomorphologische Phänomen der „Buckelwiesen“, die sich aus einem rhythmischen Wechsel von Buckel und Mulden zusammensetzen. Zur Genese dieses Kleinreliefs gibt es vier verschiedene Ansätze, die in der Vergangenheit teilweise sehr kontrovers diskutiert wurden, von denen sich bisher allerdings keiner durchsetzten konnte. Ein Problem ist auch, dass es zu wenige Informationen über die flächenhafte Verbreitung dieses Phänomens gibt. Im Zuge dieser Arbeit sollen daher durch die Auswertung von Orthophotos Buckelwiesen in den Südtiroler Dolomiten kartiert und in Karten dargestellt werden, um einen Überblick über die Verbreitung zu erhalten. Mit Hilfe eines Geländemodells sollen die Lageparameter Flächengröße, Exposition, Seehöhe, Hangneigung und Kalkgehalt zu den gebuckelten Arealen erhoben und statistisch ausgewertet werden, um mögliche Korrelationen zwischen den Parametern zu suchen. Zusätzlich erfolgt auch eine Beschreibung der Waldgrenzentwicklung seit dem Postglazial sowie die Auswertung der rezenten Waldgrenzen im Untersuchungsgebiet. Dadurch soll die Entstehungstheorie des Windwurfkonzeptes, welches an das Vorhandensein einer rezenten oder ehemaligen Waldbedeckung gekoppelt ist, überprüft und gegebenenfalls falsifiziert werden. Die Untersuchungen ergaben dabei, dass die Buckelwiesen im Untersuchungsgebiet bei bestimmten Hangneigungen und Seehöhen bevorzugt auftreten. Da keine gebuckelten Flächen oberhalb der postglazialen Waldgrenzen kartiert werden konnten, kann das Windwurfkonzept als mögliche Entstehungstheorie nicht verworfen werden. Der Großteil des Kleinreliefs wurde außerdem in Gebieten mit carbonathältigen Gesteinen gefunden, wodurch angenommen werden kann, dass Karstlösungen von entscheidender Bedeutung für die Genese sind. Allerdings gibt es auch eine gewisse Anzahl an gebuckelten Arealen, die, aufgrund diverser Probleme bei der Orthophotoauswertung, möglicherweise fälschlich als Buckelwiesen kartiert wurden und die sich teilweise nicht in Gebieten mit verkarstungsfähigen Gesteinen befinden.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Buckelwiesen Waldgrenzentwicklung Dolomiten Südtirol
Autor*innen
Manuel Ecker
Haupttitel (Deutsch)
Buckelwiesenverbreitung und Waldgrenzentwicklung in den Südtiroler Dolomiten
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
VIII, 160 S. : Ill., graph. Darst., Kt.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christine Embleton-Hamann
Klassifikationen
38 Geowissenschaften > 38.09 Physische Geographie ,
38 Geowissenschaften > 38.45 Geomorphologie
AC Nummer
AC10672650
Utheses ID
21447
Studienkennzahl
UA | 453 | | |
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