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Die Auswirkung von Hatha-Yoga-Atemtechniken auf Herzfrequenzvariabilität und Atemvariablen
Marvin Kovacs
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Physik
Betreuer*in
Karl Kratky
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.24052
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30057.22571.224659-7
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss von drei Yoga-Atemtechniken auf Herzfrequenzvariabilität (heart rate variability, HRV) und Atemvariablen. Ziel war es, Effekte zu identifizieren, die im Laufe einer Messung auftraten, sowie den Einfluss verschiedener Gruppierungsmerkmale auszuwerten – z.B. Yoga-Lehrerfahrung und Alter. Bewertet wurden das Elektrokardiogramm (EKG) und die Atemkurven von 24 gesunden Männern und Frauen während einer per CD angeleiteten Pranayama-Trainingseinheit. Der Messablauf umfasste Ruhephasen in Rückenlage am Anfang und am Ende, sowie dazwischen abwechselnde Phasen entspannten Sitzens und des Übens der drei Atemtechniken Nadi Shodhana, Bhramari und Ujjayi – ebenfalls in sitzender Position. Jeweils 3-minütige Messintervalle jeder dieser Phasen wurden mit Hilfe nichtparametrischer statistischer Analyseverfahren nach zwei unterschiedlichen Betrachtungsweisen ausgewertet: Einerseits die Änderungen von HRV-Time-Domain- und Atemvariablen im Vergleich verschiedener Messintervalle, andererseits die Unterschiede zwischen Gruppen während jedes Messintervalls. Es wurden jeweils mehrere statistische Ansätze verfolgt, sodass neben altbewährten Testverfahren auch weniger verbreitete Analysemethoden Anwendung fanden. Diese resultierten in einem umfassenden Bild und ermöglichten eine fundierte Einschätzung der Signifikanz der Ergebnisse. Letztlich konnten verschiedene Effekte identifiziert werden, wobei die Hauptergebnisse die folgenden waren: In der Liegephase am Ende der Trainingseinheit hatte die Herzfrequenz einen niedrigeren Wert als in jener zu Beginn. Während Ujjayi war die Herzfrequenz gegenüber den anderen Atemtechniken gesenkt, die Standardabweichung der Dauer aufeinanderfolgender Herzzyklen (SDNN) war hingegen erhöht. Bei Gruppierung nach verschiedenen Merkmalen wiesen Yoga-Lehrende einen niedrigeren Wert für SDNN auf als Übende. Gleiches ließ sich auch mit schwächerer Signifikanz für eine Gruppe älterer Personen gegenüber einer jüngeren Gruppe feststellen. Welcher der beiden Faktoren – Lehrerfahrung oder Alter – die größere Rolle spielt, konnte nicht endgültig geklärt werden.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Herzfrequenzvariabilität nichtparametrische Statistik Pranayama
Autor*innen
Marvin Kovacs
Haupttitel (Deutsch)
Die Auswirkung von Hatha-Yoga-Atemtechniken auf Herzfrequenzvariabilität und Atemvariablen
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
139 S. : Ill., graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Karl Kratky
Klassifikationen
30 Naturwissenschaften allgemein > 30.30 Naturwissenschaften in Beziehung zu anderen Fachgebieten ,
31 Mathematik > 31.73 Mathematische Statistik ,
33 Physik > 33.90 Physik in Beziehung zu anderen Fachgebieten
AC Nummer
AC11061156
Utheses ID
21507
Studienkennzahl
UA | 411 | | |
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