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Stigmatized as token women?
a first look at factors influencing evaluation of women associated with quotas
Miriam Katharina Zehnter
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Psychologie
Betreuer*in
Christian Korunka
DOI
10.25365/thesis.24200
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29355.62058.972155-6
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Diplomarbeit widmet sich dem Stigma der Inkompetenz, das –attributionstheoretischen Überlegungen (Kelley, 1973) zu Folge– Frauen anhaftet, die mit der Quotenregelung an österreichischen Universitäten in Verbindung gebracht werden. Im Rahmen des Vortests, der mit Psychologiestudent/innen der Universität Wien durchgeführt wurde, wurden erste Erkenntnisse zu derartigen Stigmatisierungseffekten gewonnen, sowie ein Fragebogen zur Erfassung der Einstellung zur Quotenregelung konstruiert. Die Hauptstudie, die Nachwuchswissenschaftler/innen der Medizinischen Universität Wien als Stichprobe heranzog, untersuchte, ob Stigmatisierungseffekte im Zusammenhang mit der Quotenregelung auftreten. Zudem wurden mehrere Variablen, von denen ein moderierender Einfluss auf Stigmatisierungseffekte angenommen wurde, betrachtet. Weder die Ergebnisse des Vortests noch jene der Hauptstudie bestätigen das vorhergesagte Stigma der Inkompetenz für Frauen, die mit der Quotenregelung in Verbindung gebracht werden. Anderen Faktoren scheinen bei der Bewertung von Profiteurinnen der Quotenregelung von größerer Bedeutung zu sein: zum Beispiel die wahrgenommenen Fairness von Quoten, die Einstellung zu und das Wissen über Quoten, Verleugung bestehender sexistischer Diskriminierung und – überraschenderweise – das Alter der Urteiler/innen. Die vorliegende Arbeit ist eine der Ersten, die sich in Österreich mit dem Thema der Stigmatisierung durch Quotenregelungen befasst; sie ist daher als erster Überblick zum Thema zu begreifen. Viele Fragen bleiben derzeit offen und Forschung zum Thema Quotenregelung und ihren möglichen Konsequenzen ist dringend erforderlich. Im Laufe der Arbeit werden daher konkrete Implikationen für zukünftige Forschung formuliert.
Abstract
(Englisch)
The research reported in this diploma thesis studies the stigma of incompetence which is –considering Kelley’s (1973) attribution theory – assigned to women benefitting from quotas at Austrian universities. The pretest was conducted on a sample of undergraduate psychology students to get a first insight in stigmatizing effects, and to develop a questionnaire on attitude toward quotas. The main study, which used young scientists at the Medical University of Vienna as a sample, aimed to reveal if stigmatization of women due to association with quotas occurs; furthermore, it scrutinized several factors that were hypothesized to moderate stigmatizing effects. Neither pretest, nor main study confirms that women associated with quotas suffer from a stigma of incompetence. Negative stigmatization is not induced solely based on the application of quotas; other factors seem to be more important in predicting evaluation of female quota beneficiaries, such as perception of fairness, attitude toward and knowledge about quotas, denial of discrimination, and – interestingly – raters’ age. The present study is but a first look at stigmatization due to quotas, and among the first of its kind in Austria; therefore a lot of questions remain unanswered, and a lot more research has to be done. Concrete implications for such are given with the goal to further pursue understanding of quotas and their consequences.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
stigmatization quotas token women academics evaluation women
Schlagwörter
(Deutsch)
Stigmatisierung Quoten Quotenfrauen Universitäten Bewertung Frauen
Autor*innen
Miriam Katharina Zehnter
Haupttitel (Englisch)
Stigmatized as token women?
Hauptuntertitel (Englisch)
a first look at factors influencing evaluation of women associated with quotas
Paralleltitel (Deutsch)
Stigma Quotenfrau? ; eine erste Untersuchung von Einflussfaktoren auf die Bewertung von Frauen, die von Frauenquoten profitieren
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
110 S.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Christian Korunka
AC Nummer
AC10520278
Utheses ID
21640
Studienkennzahl
UA | 298 | | |
