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Neue Österreicherinnen im alten Journalismus
Journalistinnen mit Migrationshintergrund in österreichischen mainstream-Medien
Nina Honzik
Art der Arbeit
Magisterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Sozialwissenschaften
Betreuer*in
Johanna Dorer
DOI
10.25365/thesis.24211
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29294.25628.138460-7
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Magisterarbeit behandelt die Arbeitssituation von Frauen mit Migrationshintergrund in österreichischen Mainstream-Medien. Als theoretische Fundierung wurden die kommunikationswissenschaftliche Frauen- und Genderforschung, die Intersektionalitätstheorie und das Diversity-Konzept herangezogen. Für den empirischen Teil wurden zehn Journalistinnen mit Migrationshintergrund zu ihren Erfahrungen und Ansichten befragt. Als Methode wurde das Leitfadeninterview gewählt. Die Transkriptionen der Interviews wurden mit der qualitativen Inhaltsanalyse anhand von acht Kategorien ausgewertet. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die meisten Journalistinnen mit Migrationshintergrund bei österreichischen Mainstream-Medien jung, gut ausgebildet und nicht religiös sind und die deutsche Sprache sehr gut beherrschen. Der Einstieg in den Beruf erfolgt meist über ein Medium, das als Zielgruppe MigrantInnen anspricht. Bewähren sie sich in diesem Bereich, ist ein Wechsel in den Mainstream möglich. Die Karrierechancen von Frauen mit Migrationshintergrund sind limitiert, was die Befragten vorwiegend auf ihr Geschlecht und weniger auf ihren Migrationshintergrund zurückführen. Frauen mit ausländischen Wurzeln engagieren sich auch privat sehr für andere Menschen mit Migrationshintergrund. Dass JournalistInnen mit Migrationshintergrund automatisch für Migrations- und Integrationsthemen eingesetzt werden, wird einerseits positiv, andererseits kritisch gesehen, da JournalistInnen mit ausländischen Wurzeln nicht auf diese Themen reduziert werden sollten. Mit Diskriminierungen sind die Journalistinnen sowohl auf Grund des Geschlechts als auch bezüglich des Migrationshintergrundes konfrontiert. Zudem wird auf kumulierte Diskriminierung auf Grund ihres Frau- und Migrantinnen-Seins hingewiesen. Fördermaßnahmen werden von allen Befragten gefordert, allerdings wird eine Quote für MigrantInnen weitgehend abgelehnt. In Bezug auf künftige Entwicklungen wünschen sich Journalistinnen mit Migrationshintergrund mehr KollegInnen mit ausländischen Wurzeln, eine faire Berichterstattung und eine Sensibilität gegenüber dem Thema im Allgemeinen.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Journalismus Journalistinnen feministische Kommunikationswissenschaft Intersektionalität Migrationshintergrund Migration
Autor*innen
Nina Honzik
Haupttitel (Deutsch)
Neue Österreicherinnen im alten Journalismus
Hauptuntertitel (Deutsch)
Journalistinnen mit Migrationshintergrund in österreichischen mainstream-Medien
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
117 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Johanna Dorer
Klassifikation
05 Kommunikationswissenschaft > 05.20 Kommunikation und Gesellschaft
AC Nummer
AC10663065
Utheses ID
21645
Studienkennzahl
UA | 066 | 841 | |
