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Pharmakologisches Profil der neu synthetisierten Chalkon-Derivate GB9 und GB13 an isolierten Präparaten von Meerschweinchen
Maria Riess
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Lebenswissenschaften
Betreuer*in
Christian Studenik
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.24286
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29271.05917.131953-1
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Im Rahmen dieser Diplomarbeit wurden die Wirkungen von zwei Chalkonderivaten mit Namen GB9 und GB13 untersucht und beschrieben. Dies erfolgte an isolierten Organen von Meerschweinchen. An der glatten Muskulatur von Aorta, Arteria pulmonalis und terminalem Ileum wurden Veränderungen der Kontraktionskraft festgehalten, während der Vorhof bezüglich seiner Schlagfrequenz untersucht wurde. An isolierten Papillarmuskelpräparaten wurden Veränderungen hinsichtlich der Kontraktilität notiert. Dazu wurde die in DMSO gelöste Testsubstanz bei jedem Versuch im Abstand von jeweils 45 Minuten in den Konzentrationen 1μmol/l, 3 μmol/l, 10 μmol/l, 30 μmol/l und 100 μmol/l kumulativ und in aufsteigender Reihenfolge in das Organbad injiziert. Als Kontrollwert fungierte jener Wert auf der Kurve, der steady-state Bedingungen aufwies. Im Laufe der Versuche zeigte sich, daß GB9 an allen Organen keinen wirklich starken Effekt ausübte, mit Ausnahme des Ileums. Am terminalen Ileum hatte GB9 einen negativ inotropen Effekt, besonders deutlich bei der 100 μmol/l-Einspritzung, wo die Kontraktilität auf -45,35 % sank. Bei den anderen Organen wurde durch GB9 keine signifikante Veränderung der Kontraktilität bzw. der Schlagfrequenz erzielt, die Werte lagen ca. zwischen ± 1-10 %. Des weiteren schwankten die Ergebnisse beim Vorhof, am Papillarmuskel und bei der Pulmonalis insofern, als daß bei der Zugabe von GB9 in der einen Konzentration positive Effekte erzielt wurden, bei der Zugabe in einer anderen Konzentration aber eine negative Wirkung erfolgte. GB13 war die potentere Substanz. An der Arteria pulmonalis und an der Aorta noch nicht so deutlich, denn hier sank die Kontraktilität nur auf -22,37 % bzw. auf -22,25 %. Am Papillarmuskel und am terminalen Ileum dagegen, sanken die Werte jeweils auf unter 100 % des Ausgangswertes, nämlich auf -57, 10 % und auf -59,41 %. 72 Auch am rechten Vorhof entfaltete GB13 eine ziemlich starke Wirkung: Bei jeder Einspritzung zeigte sich ein immer deutlicher werdender negativ chronotroper Effekt, bis schließlich bei 100 μmol/l die Schlagfrequenz auf -46,36 % gesunken war. Da das schwächer wirksame GB9 im Vergleich zu GB13 eine zusätzliche konjugierte Gruppe zwischen ihren beiden Phenylringen besitzt ist anzunehmen, daß diese zusätzliche konjugierte Gruppe den Effekt von GB9 mindert.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Papillarmuskel rechter Vorhof Aorta Arteria pulmonalis terminales Ileum Chalkone Kontraktionsmessung
Autor*innen
Maria Riess
Haupttitel (Deutsch)
Pharmakologisches Profil der neu synthetisierten Chalkon-Derivate GB9 und GB13 an isolierten Präparaten von Meerschweinchen
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
IV, 76 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christian Studenik
Klassifikation
44 Medizin > 44.40 Pharmazie, Pharmazeutika
AC Nummer
AC10702873
Utheses ID
21710
Studienkennzahl
UA | 449 | | |
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