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Das virtualisierte Variophon
Ludwig Gredler-Oxenbauer
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Christoph Reuter
DOI
10.25365/thesis.24302
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30090.60103.790163-4
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
In den 1970-er Jahren wurde in Deutschland für kurze Zeit ein elektronisches Instrument gebaut, das in seiner Art einzigartig ist: das Variophon, ein, analoger Blassynthesizer, der in der Lage war, etliche unterschiedliche Blasinstrumente nachzustellen. Die überzeugende Nähe zum Originalklang der emulierten Instrumente erreichte das Variophon u.a. durch die Umsetzung der Impulsformung. Obwohl diese Synthesemethode als ein exaktes Modell der Klanggenerierung von Blasinstrumenten angesehen werden kann, wurde sie sonst in keinem anderen elektronischen Klangerzeuger eingesetzt. Diese Arbeit befasst sich mit dem Variophon und seinen digitalen Emulationen. Eine erste virtuelle Version existiert seit 2007, sie wurde von Michael Oehler im Rahmen einer Analyseplattform zur digi-talen Impulsformung entwickelt. Eine weitere Virtualisierung, die mit Hilfe von frei zugänglicher Software entwickelt wird, liegt in einer ersten Version vor. Diese enthält auch eine komplette optische Umsetzung des Originalgerätes, im akustischen Bereich orientiert sie sich an den Erkenntnissen von Oehler. Zwischen dem analogen Gerät und den digitalen Versionen liegen vier Jahrzehnte des Fortschrittes in elektronischer Klangerzeugung und Audiobearbeitung. Dazu zählen die konstante Verbesserung der Synthesizer, die Ablösung analoger Verfahren durch digitale und die breite Verfügbarkeit von Softwarelösungen, die mit der rasanten Entwicklung des Personal Computers auch im privaten Bereich genutzt werden können. Gemeinsam mit den elektrischen bzw. elektronischen Klangerzeugern der Vor-Synthesizer-Zeit und den Synthesizern selbst zählt der erwähnte Fortschritt zum Vorfeld, auf dem die Entwicklung der digitalen Versionen basiert. Diesem Vorfeld ist auch ein Teil dieser Arbeit gewidmet. Die historische Entwicklung der elektronischen Klangerzeuger, im speziellen der Synthesizer wird zusammengefasst. Die Funktionsweise einzelner Synthesizer-Bausteine und deren Zusammenspiel werden beschrieben. Die Impulsformung als theoretische Grundlage zur Erzeugung von Blasinstrumentenklängen wird ebenfalls erklärt. Neben dieser werden auch alle anderen gängigen Synthesemethoden erläutert. Dies alles soll den Zugang zum Kernthema dieser Arbeit erleichtern: der vom Verfasser erstellten Emulation des Variophons mit MIDI-Steuerung, die als VST verfügbar ist und derzeit Basisversionen von Fagott und Oboe enthält.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Variophon Synthesizer sound synthesis SynthEdit
Schlagwörter
(Deutsch)
Variophon Impulsformung Synthesizer Klangsynthese SynthEdit
Autor*innen
Ludwig Gredler-Oxenbauer
Haupttitel (Deutsch)
Das virtualisierte Variophon
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
109 S. : zahlr. Ill. u. graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christoph Reuter
Klassifikation
24 Theater > 24.49 Systematische Musikwissenschaft: Sonstiges
AC Nummer
AC10680692
Utheses ID
21723
Studienkennzahl
UA | 316 | | |
