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Gender differences in risk and competition aversion
Constanze Miriam Müller
Art der Arbeit
Masterarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
Betreuer*in
Oliver Fabel
DOI
10.25365/thesis.24353
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29898.07173.665362-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)
Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Diese Arbeit behandelt geschlechtsspezifische Unterschiede im ökomischen Leben wie beispielsweise die unterproportionale Anzahl der Frauen in Führungspositionen sowie den sogenannten „Effekt der gläsernen Decke“. Argumente für die Hypothese, dass geschlechtsspezifische Ergebnisse in den Arbeits- und Gütermärkten durch unterschiedliche Präferenzen von Männern und Frauen verursacht werden, werden vorgestellt.
Systematische Unterschiede zwischen den Geschlechtern im Risikoverhalten können in den meisten Laborexperimenten und Feldstudien beobachtet werden; eine wichtige Ausnahme stellt jedoch der Teil der Bevölkerung dar, der schon Führungsposition bekleidet. Die höhere Risikoaversion von Frauen kommt in (fast) allen Aspekten der Entscheidungsfindung zu tragen, so wie beispielsweise bei der Wahl des Berufs (und damit des Einkommens), bei Investitionsentscheidungen und bei Entscheidungen am Gütermarkt.
Geschlechtsspezifische Unterschiede im Wettbewerb werden untersucht und im Großteil der Studien erweisen sich Frauen als weniger wettbewerbsfreudig als Männer und verzichten öfter auf mögliches Konkurrieren. Als Folge müssen Frauen öfters schlechtere Ergebnisse akzeptieren; nicht zuletzt deshalb weil sie oft auf Verhandlungen verzichten. Die beobachteten geschlechtsspezifischen Unterschiede im Verhalten unter Wettbewerbsbedingungen tragen zur Erklärung der unterschiedlichen Geschlechterverteilung in Management- und Führungspositionen in großen Unternehmen bei.
Argumente sowohl zu Gunsten der „Natur“(nature)- als auch der „Erziehungs“(nurture)-Hypothese werden präsentiert. Die wichtige Frage, ob die beobachteten Unterschiede zwischen den Geschlechtern im Wettbewerbsverhalten angeboren und somit verwurzelt (nature) oder gelehrt und anerzogen (nurture) sind, kann jedoch mit dem bisherigen Forschungsstand nicht zufriedenstellend beantwortet werden.
Abstract
(Englisch)
This work focuses on the persistent gender differences in economic life, such as the gender gap in top management positions as well as the glass ceiling effect. Evidence for the hypothesis that gender-specific outcomes in the labor and goods markets are caused by different preferences of the genders is presented.
Systematic gender differences in risk behavior are observed in most laboratory experiments and field studies, with important exceptions for the managerial population. Women’s higher risk-aversion thus is mirrored in all aspects of female decision-making, such as the choice of profession (and thus earnings), investment decision, and what products to buy.
Gender differences in competition are examined and in the vast majority of studies, women are found to be less willing to compete than men, and as a consequence women may have to accept lower earnings as they often fail to initiate negotiations. Thus, the observed gender differences in behavior under tournament incentives may contribute to the explanation of gender disparities among top management in large corporations.
Evidence in favor of both, the nature and the nurture hypotheses are presented, however, the important question whether the observed gender differences in competitive behavior are ingrained (nature) or taught (nurture) could not be answered satisfactorily before the background of the state of research.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
Gender Differences Social Preferences Risk Aversion Competition Aversion "Glass Ceiling Effect"
Schlagwörter
(Deutsch)
Geschlechtsspezifische Unterschiede Soziale Präferenzen Risikoaversion Wettbewerbsaversion "Effekt der gläsernen Decke"
Autor*innen
Constanze Miriam Müller
Haupttitel (Englisch)
Gender differences in risk and competition aversion
Paralleltitel (Deutsch)
Geschlechtsspezifische Unterschiede in Risiko- und Wettbewerbsaversion
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
93 S.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Oliver Fabel
Klassifikation
85 Betriebswirtschaft > 85.62 Personalwesen
AC Nummer
AC10729992
Utheses ID
21772
Studienkennzahl
UA | 066 | 915 | |
