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Spätmittelalterliche Wiener Testamente als Quellen von Zugehörigkeit
Bürgerspital, Zisterzienser und St. Stephan als Stiftungsträger
Michael Fröschl
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Historisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Christina Lutter
DOI
10.25365/thesis.24445
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29557.92406.546859-5
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Spätmittelalterliche Testamente aus Wien sollen in dieser Diplomarbeit als Aus-gangspunkt für die Frage dienen, ob man ein Gemeinschaftsbewusstsein der Stifte-rinnen und Stifter gegenüber der bestifteten Institution erkennen kann. Der Blick richtet sich dabei auf drei der für das mittelalterliche Stiftungswesen bedeutendsten Einrichtungen Wiens und seines Umlands – die wichtigste Pfarrkirche der Stadt, St. Stephan, das Bürgerspital sowie drei Zisterzen, die besonders häufig mit Stiftungen bedacht wurden: Heiligenkreuz, Zwettl und St. Maria bei St. Niklas. Hinzu kommt, dass diese Einrichtungen idealtypisch auch zeitgenössisch zentrale soziale Räume repräsentieren, nämlich Hof, Stadt und Kloster. Zunächst erfolgte eine quantifizieren-de Auswertung von über 1200 in den Wiener Stadtbüchern überlieferten Testamenten im Zeitraum von 1395 bis 1417 in Hinblick auf die Nennung der Kirchen und Klöster Wiens, aber auch anderer Regionen. Diese Untersuchung verdeutlicht die Bedeutung dieser drei Institutionen für die Seelenheilsvorsorge der Wienerinnen und Wiener. Am Ende der Arbeit wurden Kategorien vorgeschlagen, die als Hilfsmittel für eine Einschätzung der Qualität der in den Testamenten implizit oder explizit ausgedrück-ten Zugehörigkeit zu einer Memorialgemeinschaft dienen sollen.
Abstract
(Englisch)
This examination of last wills from late medieval Vienna shall in an exemplary way and tentatively answer the question, if historians can recognize a donor’s sense of community to certain religious institutions. Three institutions are in the main focus, the city´s main church of St. Stephens, the most prominent citizens´ hospital, the Bür-gerspital, and a group of Cistercian monasteries consisting of Heiligenkreuz, Zwettl and the nunnery St. Maria near St. Niklas. In terms of a preliminary typology, these institutions also represent important contemporary social spaces: court, city and monastery. A first analysis of over 1200 last wills extant in the so called Wiener Stadtbücher from 1395 to 1417 in regard of donations to Vienna’s churches and mon-asteries, but also to those in other more remote regions shall offer a perspective on the respective institution’s importance for spiritual welfare. Eventually, categories shall be presented to approach the quality of affinity or belonging to the respective memorial communities expressed either explicitly or implicitly.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Englisch)
middle ages last wills affinity everyday piety
Schlagwörter
(Deutsch)
Mittelalter Testamente Zugehörigkeit Alltagsreligiosität
Autor*innen
Michael Fröschl
Haupttitel (Deutsch)
Spätmittelalterliche Wiener Testamente als Quellen von Zugehörigkeit
Hauptuntertitel (Deutsch)
Bürgerspital, Zisterzienser und St. Stephan als Stiftungsträger
Paralleltitel (Englisch)
Viennese last wills from the late middle ages as sources for affinity
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
102 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Christina Lutter
Klassifikation
15 Geschichte > 15.33 Hoch- und Spätmittelalter
AC Nummer
AC10691162
Utheses ID
21854
Studienkennzahl
UA | 312 | | |
