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Friedensaufbau durch Entwicklungszusammenarbeit in Afrika
Sabine Beck
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Stefan Brocza
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.24456
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29851.33680.374162-3
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Wird ein bewaffneter Konflikt beendet muss ein Land und dessen Gesellschaft am Wiederaufbau und an der Überwindung der Gewalt arbeiten. Die Trennungslinien und die grundlegenden Konfliktursachen müssen angegangen und überwunden werden. Hierbei kann die Entwicklungszusammenarbeit Hilfestellung leisten, indem sie die Betroffenen unterstützt, einen Weg aus der Postkonflikt Situation zu finden und ein friedliches Umfeld zu erreichen. Ziel ist hierbei, einen nachhaltigen Frieden einzurichten. In dieser Arbeit wird daher das Konzept des positiven Friedens von Johan Galtung als Ausgangspunkt genommen. Dieser sieht einen ersten negativen Frieden nach einer Waffenruhe und ersten Friedensabkommen. Der folgende positive Frieden geht allerdings noch einen Schritt weiter, da hier direkte und strukturelle Gewalt beseitigt und die Konfliktursachen bearbeitet wurden. Wie ein solcher Frieden mit Hilfe der Entwicklungszusammenarbeit geschaffen werden kann soll in dieser Arbeit betrachtet werden. In der Forschungsfrage wird daher nach den theoretischen Ansätzen und den praktischen Vorgehensweisen in der EZA unter Betrachtung international agierender Organisationen gefragt. Zur Bearbeitung dieser Fragestellung wurden daher die Arbeit und die Maßnahmen der UN, der EU und der OEZA, beziehungsweise der ADA, betrachtet. Es stellte sich heraus, dass sich die Ansätze und Vorgehensweisen der Organisationen gleichen und dass ein Konsens über das Vorgehen im Friedensaufbau besteht. Im Weiteren zeigte sich, dass diese Ansätze und Vorgehensweisen auch in der Praxis Anwendung finden. Hierfür wurde ein aktuelles Projekt der ADA in Uganda betrachtet und mit den bisher ermittelten Maßnahmen verglichen. Allgemein lässt sich erkennen, dass die international agierenden Organisationen, die hier analysiert wurden, einen positiven Frieden erreichen wollen, eine Verbindung zwischen Friedensaufbau und Entwicklungszusammenarbeit erkennen, der verwendete Friedensbegriff eng an das Verständnis von Sicherheit gekoppelt ist, die EZA-Maßnahmen langfristig ausgerichtet sein müssen und in Zusammenarbeit mit anderen Staaten (Mitglieds- and Partnerländern), mit der Zivilbevölkerung und mit nichtstaatlichen Akteuren durchgeführt werden sollen.
Abstract
(Englisch)
When an armed conflict ends, the country and it’s society has to do reconstruction and has to overcome the occurred violence. The social division and the root causes of the conflict have to be addressed. Here development assistance can help and support the people to find a way out of the post-conflict situation and to achieve a peaceful environment. Peace has to be sustainable. In this thesis the concept of Johan Galtung’s positive peace is used. Galtung differentiates peace in terms of negative and positive situations. In negative peace periods there are peaceagreements and ceasefire. This is followed by positive peace where is no direct and structural violence anymore and the root causes of the conflict have been handled. Therefore this thesis focusses on the help and support of development aid for building positive peace. The research question examines theoretical approaches and pracitical procedures in development assistance considering international operating organisations such as the United Nations, the European Union and the Austrian Development Agency. It shows that the approaches and procedures of these organisations equate each other and provide a consensus on acting in peacebuilding. Furthermore, these approaches and procedures are used in practice as well. Therfore, a current project of ADA in Uganda has been explored and compared to the measures collected in this thesis. The results indicated that the three international operating organisations try to achive positive peace, see a connection between peacebuilding and development assistance, connect peace to the security term, demand long-term measures and want to cooperate with other states (memberstates and recipient countries), with civil society and non-governmental agents.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Peacebuilding Galtung positive peace United Nations European Union Austrian Development Agency Uganda
Schlagwörter
(Deutsch)
Friedensaufbau Galtung positiver Frieden Vereinte Nationen Europäische Union Austrian Development Agency Uganda
Autor*innen
Sabine Beck
Haupttitel (Deutsch)
Friedensaufbau durch Entwicklungszusammenarbeit in Afrika
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
141 S. : graph. Darst.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Stefan Brocza
Klassifikation
89 Politologie > 89.76 Friedensforschung, Konfliktforschung
AC Nummer
AC10681567
Utheses ID
21863
Studienkennzahl
UA | 057 | 390 | |
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