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Alltag in einem ägyptischen Dorf
am Beispiel von "Šabrāwīš"
El Shaimaa El Desouki
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Stephan Procházka
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.24498
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-13934.32309.262968-9
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die Bewohner in Šabrāwīš sind einfache Menschen, deren Hauptinteresse in ihren Familien liegt. Sie kämpfen täglich um ihren Lebensunterhalt, eine gute Ausbildung für ihre Kinder, gegen Arbeitslosigkeit und darum, dass ihre Kinder sich geglückt verheiraten…usw. Die BewohnerInnen haben enge Beziehung zueinander, welche aus der Verwandtschaft, der Nachbarschaft oder Freundschaft entstanden ist. Ich habe die enge Beziehung der Menschen im Dorf ausführlich in der Arbeit verdeutlicht. Man spürt nie, dass man alleine lebt. An Festtagen und Heiratsritualen finden immer wieder gegenseitige Besuche statt. Selbst wenn es Streitigkeiten oder abgekühlte Beziehungen zwischen Familienmitgliedern oder Bekannten gibt, nehmen viele am Todesgebet und am Begräbnis teil, um die Angehörigen des Verstorbenen in ihrem Haus trost zu spenden und den Verstorbenen zu ehren. Obwohl so eine Beziehung viele Vorteile hat, verbirgt sie auch gewisse Nachteile. Denn man erlaubt gewissermaßen, dass allerlei andere in ihr privates Leben einmischen können. Ob der Vater oder die Mutter im Leben ihrer verheirateten Kindern, oder die älteren Menschen in das Leben der Jüngeren. Wenn junge Leute sich wiedersetzen oder wiederreden, dann gelten sie als unhöflich und unerzogen, da Ältere mit mehr Verstand und Erfahrung den Vorzug haben. Die Tradition spielt eine große Rolle in ihrem sozialen Leben, manchmal sogar mehr als die Religion, besonders in Bezug auf die Frau. Welche oftmals fälschlich im Namen der Religion unterdrückt wird. Wie z. B. das Beschneiden der Frau. Dies wird getan, um ihre sexuelle Lust zu verringern oder die Ehre der Familie zu bewahren. In manchen Situationen werden die jungen Frauen zur Heirat gezwungen, da sie selbst noch unerfahren ist und bestimmen kann wer richtig für sie ist, sollte sie sich an ihm gewöhnen. Man erkennt den Wandel der Jugend und die große Diskrepanz zur alten Generation. Manche halten sich noch an Religion und Tradition fest und üben sie in ihrem Alltag aus, andere wiederum haben einen anderen Lebensstil angenommen. Ein Argument hierfür ist, dass eine Vielzahl an Jugendlichen noch kaum betet, weder am Freitagsgebet noch im Ramadan - geschweige denn fastet. Bei den Mädchen ist es auch an der engen Kleidung bemerkbar. Denn im Islam ist es eine Vorschrift, dass die muslimische Frau ihre Kleidung nicht eng anliegend, sondern weit trägt. Mit der Zeit transformieren sich die Dorfgewohnheiten und Sitten und es entfernt sich durch und durch von der Religion hin zu einer neuen Form. Durch technischen Fortschritt und erweiterbare Kommunikationssysteme erfahren jugendliche mehr über andere Lebensweisen, welche sie mit Begeisterung nachahmen.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
kultur Ägypten Frauen Hochzeit Heirat Zeremonie Fasten Feste Pilgerfahrt Tod Islam Begräbnis Geburt Beschneidung
Autor*innen
El Shaimaa El Desouki
Haupttitel (Deutsch)
Alltag in einem ägyptischen Dorf
Hauptuntertitel (Deutsch)
am Beispiel von "Šabrāwīš"
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
116 S. : Ill.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Stephan Procházka
Klassifikationen
02 Wissenschaft und Kultur allgemein > 02.00 Wissenschaft und Kultur allgemein: Allgemeines ,
02 Wissenschaft und Kultur allgemein > 02.99 Wissenschaft und Kultur allgemein: Sonstiges ,
02 Wissenschaft und Kultur allgemein > 02.99 Wissenschaft und Kultur allgemein: Sonstiges
AC Nummer
AC10760500
Utheses ID
21895
Studienkennzahl
UA | 385 | | |
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