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Cows, unicorns, and bulletproof glass
metareference in 3D video games with fictional worlds
Michael Richard Tauchmann
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Eva Zettelmann
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.24584
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29876.99343.990370-5
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(Print-Exemplar eventuell in Bibliothek verfügbar)

Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Die vorliegende Diplomarbeit nimmt derzeitige Ergebnisse der Intermedialitätsforschung als den Ausgangspunkt für die Untersuchung von Videospielen. Unter Zuhilfenahme der Forschung zur Selbstreferentialität verschiedener Medien, und insbesondere des Konzeptes der ‘Metareferenz’, die einen Sonderfall der Selbstreferenz darstellt und darauf abzielt, im Rezipienten ein gewisses ‘Metabewusstsein’ hervorzurufen und ihn oder sie zur Reflektion über die Fiktionalität oder Medialität eines gegebenen Werkes anzuregen, zielt die Arbeit darauf ab, die zentralen Typen und Funktionen von metareferenzieller Selbstreferenz in Videospielen zu untersuchen. Zu Analysezwecken entlehnt sie dabei Einsichten aus der jungen Disziplin der ‘Game Studies’, die bereits eine Vielzahl nützlicher theoretischer und analytischer Werkzeuge zur Untersuchung von Videospielen hervorgebracht hat. Dieser Ansatz soll zeigen, dass Videospiele nicht nur als interaktive Filme zu verstehen sind, sondern dass gerade die formale, regelbasierte Seite das Spiel in Spielen generell und Videospielen speziell überhaupt erst ermöglicht. Verbunden mit dem ‚Metabewusstsein‘, das bestimmte Objekte in Videospielen hervorrufen können, soll gezeigt werden, dass gerade das Wissen um die Medialität und Fiktionalität, das durch solche Objekte aufgerufen wird, für viele Spieler ein zusätzlicher Anreiz sein kann, und dass sich insbesondere regelmäßige Spieler über solche Herausforderungen ihres Wissens um das Medium freuen können. Basierend auf mehreren Übersichten von theoretischen und analytischen Werkzeugen beider Disziplinen und/oder Forschungsperspektiven enthält die Arbeit eine Analyse von Beispielen der Metareferenz in mehreren verschiedenen Spielen aus zwei großen Videospielgattungen, dem Rollenspiel und dem Shooter, in ihren letztgültigen Fassungen: dem 3D Rollenspiel und dem 3D Shooter. Die gewonnenen Einsichten aus den Beispielen für Metareferenz in diesen Spielen zeigen, dass in diesen beiden relativ ‘hermetischen’ Gattungen, zumindest hinsichtlich der relativen ‘Flüssigkeit’ des Mediums Videospiel, Metareferenz durchaus als eine zusätzliche Attraktion für fleißige Spieler gesehen werden und verwendet werden kann. Spielentwickler, die vorrangig Spiele, die zu diesen beiden Gattungen zu zählen wären, produzieren, können Metareferenz dazu verwenden, um durch diese mit ihren Hardcore-Fans zu kommunizieren, und 116 einzelne Beispiele der Metareferenz können daher sowohl als Belohnung für fleißige Spieler gesehen werden, die zusätzliche Unterhaltung bieten, als auch als eine Möglichkeit, die Liebhaber dieser ‚Genre Games‘ an beiden Enden des Produktes zu konsolidieren: Entwickler und Spieler sind vereint in einer ‚Community‘, die sich um die Spiele der Wahl dreht und den gegenseitigen Ideenaustausch ermöglicht. Die Diplomarbeit enthält 15 digitale Bilder, die die Diskussionen untermauern sollen.
Abstract
(Englisch)
The present diploma thesis takes current research in intermedia studies as a starting point for researching video games. Using research into the selfreferentiality of different media, and, more specifically, the concept of metareference, which is a special case of self-reference that aims at eliciting ‘meta-awareness’ in the recipient and causing him to reflect upon the fictionality or mediality of a given work, the thesis attempts to unearth the central types and functions of metareferential self-reference in the video game. For analytical purposes, it draws inspirations from the new discipline of Game Studies, which has developed a large amount of useful theoretical and analytical tools for the analysis of video games. This approach has the purpose of showing that video games should not merely be understood as interactive movies, but that the formal, rule-based layer is what enables game play in games in general and video games in particular in the first place. Combined with the ‘meta-awareness’ that specific game objects attempt to trigger, the thesis shows that exactly the knowledge of the mediality and fictionality which are called upon by such objects can be a further attraction for many players, and that especially regular players will often welcome such challenges of their knowledge of the medium. Based on overviews of theoretical and analytical tools from both disciplines, it contains an analysis of instances of metareference in several games from two main genres, the role-playing game (RPG) and the shooter in their latest iterations: 3D RPGs and 3D Shooters. The insights drawn from examples of metareference in these games show that in these two rather ‘hermetic’ genres, in terms of the general fluidity of the video game medium, metareference can be used as an attraction for dedicated players. Game designers producing primarily games that belong to these two genres can use metareference to communicate with their hardcore fans through the game, and individual instances of metareference are therefore both a reward for dedicated players which provide additional entertainment, and a way to consolidate lovers of these ‘genre games’ on both ends of the product: designers and players joint in a community around their genre games of choice and exchanging ideas. The thesis contains 15 digital images (screenshots) to illustrate the discussions.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Englisch)
Video Games Self-Reference Metareference Metaization Fictional Worlds Illusion
Schlagwörter
(Deutsch)
Videospiele Selbstreferenz Metareferenz Metaisierung Fiktionale Welten Illusion
Autor*innen
Michael Richard Tauchmann
Haupttitel (Englisch)
Cows, unicorns, and bulletproof glass
Hauptuntertitel (Englisch)
metareference in 3D video games with fictional worlds
Paralleltitel (Deutsch)
Metareferenz in 3D-Videospielen mit fiktionalen Welten
Paralleltitel (Englisch)
Cows, Unicorns, and Bulletproof Glass
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
III, 117 S. : Ill.
Sprache
Englisch
Beurteiler*in
Eva Zettelmann
Klassifikationen
05 Kommunikationswissenschaft > 05.38 Neue elektronische Medien ,
17 Sprach- und Literaturwissenschaft > 17.08 Semiotik
AC Nummer
AC10702254
Utheses ID
21967
Studienkennzahl
UA | 343 | | |
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