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Mansur al-Hallaj und der Skandal der mystischen Selbstbestimmung
Yunus Valerian Hentschel
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
Betreuer*in
Rüdiger Lohlker
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Alle Rechte vorbehalten / All rights reserved
DOI
10.25365/thesis.24638
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-29896.40094.496563-3
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Abstracts

Abstract
(Deutsch)
Der islamische Mystiker Mansur al-Hallaj lehrte Ende des 9./ Anfang des 10. Jahrhunderts chr. Z. im Kontext des instabilen Abbasidenkalifats in aller Öffentlichkeit von seiner spirituellen Erfahrung. In dem mystischen Ausruf „Ich bin die Wahrheit!“ wurde die Entwerdung des Selbst als Weg zur Erkenntnis der absoluten Wirklichkeit bezeugt. Al-Hallaj wirkte und lehrte in den verschiedenen Diskursen seiner Zeit und relativierte in seiner mystischen Erfahrung deren Grenzen. Dies erzeugte eine wachsende Ablehnung gegen ihn. Schließlich wurde er von seinen Feinden hingerichtet. Neben der Darstellung dieses außergewöhnlichen Mystikers und der Kontexte, in denen er wirkte, reflektiere ich in dieser Arbeit das diskursüberschreitende Potential der mystischen Erfahrung. Meine Intention ist, den Skandal um die mystische Selbstbestimmung Mansur al-Hallajs zu analysieren.

Schlagwörter

Schlagwörter
(Deutsch)
Mansur al-Hallaj Sufismus Diskursanalyse
Autor*innen
Yunus Valerian Hentschel
Haupttitel (Deutsch)
Mansur al-Hallaj und der Skandal der mystischen Selbstbestimmung
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
142 S.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Rüdiger Lohlker
Klassifikation
10 Geisteswissenschaften allgemein > 10.99 Geisteswissenschaften allgemein: Sonstiges
AC Nummer
AC10760676
Utheses ID
22020
Studienkennzahl
UA | 385 | | |
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