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Das Kleinregionale Rahmenkonzept Land um Laa
Bewertung des Potentials eines Instruments zur Abstimmung von Raumordnungsmaßnahmen
Rupert Hofkofler
Art der Arbeit
Diplomarbeit
Universität
Universität Wien
Fakultät
Fakultät für Geowissenschaften, Geographie und Astronomie
Betreuer*in
Heinz Faßmann
DOI
10.25365/thesis.24688
URN
urn:nbn:at:at-ubw:1-30479.17009.558153-0
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Abstracts
Abstract
(Deutsch)
Das Land Niederösterreich hat für die Abstimmung von Entwicklungsvorstellungen und Zielen für Gemeinden auf einer übergeordneten Ebene die Möglichkeit geschaffen, sich zu Kleinregionen zusammenzuschließen. Da es auf der regionalen Planungsebene in Österreich keine Gebietskörperschaft mit hoheitlichen Planungsbefugnissen gibt, nimmt diese in der hierarchischen Struktur des Planungssystems eine Sonderstellung ein. Der Regionalplanung durch das Land steht hier die durch interkommunale Kooperation umgesetzte Planung ursprünglich lokaler Interessen auf kleinregionaler Ebene gegenüber. Für diese Koordination in der Raumordnung steht den Kleinregionen als Instrument das Kleinregionale Rahmenkonzept zur Verfügung. Durch dessen Anwendung sollen unerwünschte, einander konkurrierende räumliche Entwicklungen verhindert werden, im Gegenzug können regionale Stärken herausgearbeitet und Schwerpunkte der zukünftigen akkordierten Entwicklung räumlich zugeordnet werden.
Die Region „Land um Laa“ hat im Jahr 2003 als erste Niederösterreichische Kleinregion im Rahmen eines Pilotversuchs ein Kleinregionales Rahmenkonzept erstellt. Anhand dessen wird eine Analyse und Bewertung der inhaltlichen Komponenten vorgenommen, wobei auf die methodische Vorgehensweise, verwendete Daten, thematische Schwerpunkte und die Ermittlung der Entwicklungszonen und -standorte eingegangen wird.
Da sich die Kleinregionsgemeinden mit der Beschlussfassung des Rahmenkonzepts zu einer Übernahme der gemeinsam beschlossenen Inhalte in die Örtlichen Entwicklungskonzepte verpflichten, besteht auch eine indirekte Rechtsverbindlichkeit.
Inwieweit sich die inhaltlichen Festlegungen aber tatsächlich durch Implementierung auf der örtlichen Planungsebene wiederfinden, wird im Rahmen dieser Arbeit anhand eines Vergleichs der Ziele und Maßnahmen des Kleinregionalen Rahmenkonzepts mit jenen der Örtlichen Raumordnungsprogramme überprüft.
Aus einer abschließenden Zusammenfassung des Potenzials dieses Planungsinstruments werden Empfehlungen für mögliche Adaptierungen abgeleitet.
Schlagwörter
Schlagwörter
(Deutsch)
Raumordnung Raumplanung Kleinregion Niederösterreich Rahmenkonzept
Autor*innen
Rupert Hofkofler
Haupttitel (Deutsch)
Das Kleinregionale Rahmenkonzept Land um Laa
Hauptuntertitel (Deutsch)
Bewertung des Potentials eines Instruments zur Abstimmung von Raumordnungsmaßnahmen
Publikationsjahr
2012
Umfangsangabe
161 S. : Ill., graph. Darst., Kt.
Sprache
Deutsch
Beurteiler*in
Heinz Faßmann
Klassifikation
74 Geographie > 74.71 Regionalplanung
AC Nummer
AC10675519
Utheses ID
22068
Studienkennzahl
UA | 454 | | |
